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KAE VT 1 und 2

Schmalspurtriebwagen Typ Eifel II
Nummerierung: KAE VT 1 und 2
IBJ T4
IBL VT 1 und 4
HSB 187 011 und 013
Anzahl: 2
Hersteller: Talbot, Aachen
Baujahr(e): 1954
Achsformel: B’2’; B'B' *
Spurweite: 1.000 mm
Länge über Puffer: 16.200 mm
Höhe: 3.240 mm
Breite: 2.422 mm
Drehzapfenabstand: 9.700 mm
Drehgestellachsstand: 1.600 mm
Kleinster befahrbarer Halbmesser: 40 m
Leermasse: 19,5 t
Dienstmasse: 28,2 t
Höchstgeschwindigkeit: 50/50 km/h
Installierte Leistung: heute 155 kW; 2x110 kW *
Raddurchmesser: 700 mm
Motorentyp: Deutz F8L; <ber />2x A 8L 614 *
Leistungsübertragung: Myliusgetriebe
Antrieb: dieselmechanisch
Bremse: Druckluft
Zugheizung: Warmwasser
Kupplungstyp: Scharffenberg
Sitzplätze: 48+17 *
Stehplätze: 45 *
Klassen: 2.
* 1954

Die Triebwagen VT 1 und 2 der Kreis Altenaer Eisenbahn AG wurden 1954 für die von Lüdenscheid ausgehende Strecken der KAE von der Waggonfabrik Talbot gebaut. Werksseitig trugen sie die Typbezeichnung Eifel II und waren eine Weiterentwicklung der einmotorigen Triebwagen Typ Eifel. Nach Stilllegung der KAE wurden beide verkauft. Der VT 1 wurde Inselbahn Langeoog T 1, der VT 2 Inselbahn Juist T 4. Letzterer kam nach der Juister Stilllegung auch nach Langeoog als T 4. 1995 wurden beide Triebwagen von den Harzer Schmalspurbahnen gekauft und werden nun als 187 011 und 013 eingesetzt. Dazu wurden beide Fahrzeuge vom DB-Werk Halberstadt umgebaut und den Bedingungen im Harz angepasst. Unter anderem wurden die Mitteleinstiege geschlossen, die Klappfalttüren durch Schiebetüren ersetzt und auch auf der zweiten Seite Türen eingebaut. Im übrigen besitzen beide Triebwagen nach einem Umbau nur noch eine Motoranlage (aus der Achsformel B'B' wurde B'2'), damit können sie nicht mehr als Schlepptriebwagen eingesetzt werden. 2002 erfolgte eine Anpassung an die BOStrab, indem Blinker und Bremsleuchten eingebaut wurden.

Auf Grund ihrer Herkunft erhielten die Triebwagen im Harz den Spitznamen Fischstäbchen. Nach dem Erscheinen der Neubautriebwagen 187 016 bis 019 werden die 187 011 und 013 seltener eingesetzt und kommen dann meist auf der Selketalbahn zum Einsatz.

Literatur

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