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Rudi Schneider

Rudi Schneider (* 27. Juli 1908 in Braunau am Inn; † 1957) wurde so wie sein Bruder Willi durch seine angeblichen übersinnlichen, medialen Fähigkeiten bekannt.

Der Vater der Schneider Brüder (Josef) war Schriftsetzer. Vieren seiner sechs Söhne, Willi, Rudi, Hans und Karl wurde nachgesagt, übersinnliche, insbesondere telekinetische Kräfte zu haben, letztere zwei jedoch nur im geringen Maße. Rudis Geschichte wird meist als die interessanteste von all seinen Brüdern angesehen.

Leben

Die spiritistische Erziehung erlangte er durch Albert von Schrenck-Notzing in München. Rudis mediale Fähigkeiten wurden das erste Mal im Alter von 11 Jahren ausgemacht. Die erste spiritistische Sitzung (Séance) hielt er 1919 in Braunau ab. Berichte über ihn und seine Fähigkeiten erschienen (1). Von Beruf war er Motor-Mechaniker.

1927 besuchte u. a. Dr. Walter Prince eine Serie von Séancen in Braunau und Stuttgart. Seine Aufzeichnungen darüber wurden 1928 unter dem Titel Experiments with Physical Mediums in Europe veröffentlicht. Darin erklärte er, die beobachteten Phänomene könnten leicht erklärt werden. Dies dämpfte Rudis Ansehen.

In den Jahren 1929 und 1930 machte Harry Price mit Rudi Schneider zwei Serien von Versuchen an den Laboratorien für Para-Forschung in München. Sie werden von Harry Price in seinem Buch Rudi Schneider (2) geschildert. Seine Untersuchungsmethoden wurden jedoch später u.a. von Dr. Osty angezweifelt.

1930 und 1932 gab Rudi Schneider zahlreiche weitere Séancen.

Literatur

Personendaten
Schneider, Rudi
deutsches Medium
27. Juli 1908
Braunau am Inn
1957