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Rudolph Sohm

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Rudolph Sohm (* 29. Oktober 1841 in Rostock; † 16. Mai 1917 in Leipzig) war ein deutscher Rechtswissenschaftler.

Rudolph Sohm widmete sich der deutschen Rechtsgeschichte und insbesondere dem Kirchenrecht. Sohms Thesen führten im katholischen Kirchenrecht zu nachhaltigen Kontroversen (Sohm-Harnack-Kontroverse). Heute sind Sohms Begriffe einer doppelten Kirche und des allein säkularen Rechtsverständnisses weitgehend überholt, aber seine Überlegungen finden in der aktuellen Forschung durchaus noch Beachtung.

Einer seiner Schüler war Walter Simons.

Leben

Rudolph Sohm war ab 1870 Professor in Freiburg im Breisgau und ab 1872 in Straßburg. 1887 kam Sohm nach Leipzig. Er war nichtständiges Mitglied der 2. Kommission zur Ausarbeitung des BGB. Der Nationalsoziale Verein des Friedrich Naumann sah ihn 1896 als Mitbegründer. Er war streng lutherischer Konfessionalist. In seiner Dissertation ging er vom römischen Recht aus, arbeitete dann führend in der Germanistik und zog eine Linie bis zum Kirchenrecht. Er bildete gleichzeitig aber seine romanistischen Studien fort bis zu seinem Hauptwerk "Institutionen des römischen Rechts".

Werke

Personendaten
Sohm, Rudolph
deutscher Rechtswissenschaftler
29. Oktober 1841
Rostock
16. Mai 1917
Leipzig