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Schloss Oldenburg

Das Schloss Oldenburg ist eine ehemalige Residenz der Großherzöge von Oldenburg in Oldenburg, Niedersachsen.

Das Oldenburger Schloss steht an der Stelle, an dem im Mittelalter zum Schutz des Übergangs über die Hunte eine alte Wasserburg stand. Graf Anton Günther ließ die Burg in den Jahren zwischen 1607 und 1615 durch den mecklenburgischen Baumeister Jürgen Reinhard in ein Barock-Schloss umbauen. Um 1608 begann der Comaske Andrea Spezza mit dem Neubau eines Turms. Dieser Teil des Schlosses bildet heute den ältesten Abschnitt des Gebäudes und ist als Anton-Günther-Trakt bekannt.

Zwischen den Jahren 1737 und 1753 wurde das Schloss unter dänischer Herrschaft (der sogenannten Dänenzeit) weiter ausgebaut. Ab 1774 wurde innerhalb von 4 Jahren ein nordöstlicher Flügel erbaut, der als Wohnsitz für den dänischen Statthalter und Minister Friedrich Lewin Graf Holmer gedacht war. In den Jahren 1817 bis 1821 folgte der Bibliotheksflügel durch Carl Heinrich Slevogt. Die letzte große Erweiterung war der Westflügel mit dem großen Festsaal (1894 - 1897).

Mit der Novemberrevolution 1918 endete in Oldenburg die Monarchie, so dass der Bau seine Funktion als Amtssitz des Monarchen verlor. 1923 wurde er Domizil des Oldenburger Landesmuseums für Kunst- und Kulturgeschichte.

Koordinaten: 53° 8' 16" N, 8° 13' 0" O