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Diskussion:Karl Liebknecht

Inhaltsverzeichnis

Mordauftrag?

Der Satz:

Die Ermordung wurde vom Rat der Volksbeauftragten, also der SPD, befohlen.

scheint mit falsch zu sein. Gruss: Beatus


_Warum_ wurde er denn von der Reichstagsfraktion ausgeschlossen?


Liebknecht und Luxemburg wurden von Freikorpsoffizieren (es war eine Spezialeinheit) ermordet; die "Verhaftung" (es war eher eine Festsetzung, da nicht rechtsmäßig) erfolgte durch eine ominöse "Bürgerwehr". http://www.trend.partisan.net/trd0199/t180199.html. --olli 16:28, 22. Jan 2004 (CET)

--Das waren die ausführenden Kräfte, es fehlt aber noch der Hinweis auf die Hintermänner. Die Führungsspitze der SPD segnete das Mordkomplott ab! --HorstTitus 20:14, 6. Nov. 2006 (CET)

Nein zu Kriegskrediten

In der Zusammenfassung steht, Liebkneckt habe wie Rühle 1914 gegen die Kriegskredite gestimmt. Im ausführlichen Text hingegen steht, Liebknecht habe als einziger gegen die Kriegskredite votiert? Ein Widerspruch, oder nur etwas überlesen?

--Karl Liebknecht stimmte als Einziger gegen die Kriegskredite. --HorstTitus 20:03, 6. Nov. 2006 (CET)

Es wäre vielleicht besser, wenn die kurze und die ausführliche Version des Lebenslaufes zu einer Version zusammengefasst würden. Da müsste dann auch noch ein Satz zur Zeitung "Rote Fahne" hinein. --Gebu 09:36, 15. Jul 2004 (CEST)

--Englische Wikipedia behauptet, er hätte following the party line he voted to authorise the necessary war loans on 4 August 1914. Wer hat recht? --Alex1011 19:22, 17. Nov. 2007 (CET)

Überarbeitung

Habe die oben bemerkten Widersprüche aufgelöst, die Biographie ergänzt und neu gegliedert. Die vorgefundene ältere Version enthielt mehrere Fehler:

Nee, das war es schon immer, seit er SPD-Mitglied war.

Ist in doppelter Hinsicht falsch: Er führte den Aufstand nicht an, und der Rat existierte nicht mehr. Ebert war Alleinherrscher, nachdem die USPD-Vertreter am 29. 12. 18 aus dem Rat ausgestiegen waren.

Er wurde - wie oben richtig bemerkt - nicht von Freikorpsoffizieren festgenommen. Die Gardekavalleristen waren außerdem eigentlich noch hochoffizielles Kaisermilitär, Noske unterstellt.

Ja, und zwar dummerweise vom Befehlshaber der Mörder, Hauptmann Waldemar Pabst selber. Verschiedene Gesprächsnotizen von Hotelangestellten des "Eden" sowie Tagebucheinträge und spätere Interviews mit Pabst sprechen dafür. Das Verhalten Noskes im Prozess gegen die Mörder auch. (Klaus Dietinger, "Eine Leiche im Landwehrkanal", siehe unter Rosa Luxemburg)

Hier wird der Haupttäter, eben Pabst, erst garnicht genannt. Seine Aussagen, seine Rolle in der Weimarer Republik - führend am Kappputsch beteiligt - und sein späterer Eintritt in die NPD auch nicht.

Und welche Wirkung hatte Liebknecht nach seinem Tod, in der KPD zum Beispiel? Hätte er die Wende zum Stalinismus mitgetragen?

Und Antimilitarismus - Hauptengagement Liebknechts - existiert nichtmal als Wikipediaartikel bisher. Schweigen im Walde. Schwaches Bild! --Jesusfreund 04:18, 11. Jan 2005 (CET)


Einige Details muss ich noch überprüfen. Dazu stelle ich hier einen Text aus der Reviewdiskussion von Novemberrevolution hin zum Einarbeiten: --Jesusfreund 05:06, 11. Jan 2005 (CET)

...Karl Liebknecht war damals keineswegs ein "weitgehend unbekannter SPD-Abgeordneter": Er war der Sohn des angesehenen Revolutionärs von 1848 und Mitgründers der Sozialdemokratie, Wilhelm Liebknecht. Er hatte sich als politischer Strafverteidiger in Berlin einen Namen gemacht, indem er Prozesse nutzte, um auf das allgemeine Klassenunrecht hinzuweisen, z.B. bei Misshandlungen von Soldaten. Er hatte sich für verstärkte antimilitaristische Jugendarbeit in der SPD eingesetzt und dazu eine in der Partei verbreitete Schrift verfasst. Deswegen war er schon 1907 vor dem höchsten deutschen Gericht wegen Hochverrats angeklagt und zu 1 1/2 Jahren Festungshaft verurteilt worden. Wegen seiner mutigen Selbstverteidigung erwarb er sich dabei große Popularität, so dass er beim Haftantritt von einer Menge sympathisierender Arbeiter zum Gefängnis begleitet wurde. Noch während er in Haft war, wurde er 1907 ins Preußische Abgeordnetenhaus gewählt. Seit 1912 war er auch SPD-Reichtagsabgeordneter. Sofort nach seinem Einzug in den Reichstag wurde er zum Wortführer der Opposition gegen die Heeresvorlage von 1913. Er bezichtigte das deutsche Rüstungskapital der Vaterlandslosigkeit und wies nach, dass die Rüstungsindustrie mit möglichen Gegnern Waffengeschäfte machte und Militärgeheimnisse austauschte. Seine Enthüllungen über Beamtenbestechung durch die Firma Krupp lösten einen Prozess gegen Krupp-Angestellte aus. Von Unbekanntheit kann man da wirklich nicht reden.

Immunität und Wehrdienst

Im Artikel heißt es:

Liebknecht wurde daraufhin an die Front einberufen, obwohl er eigentlich als Reichtagsabgeordneter Immunität genoss.

Nun, Politische Immunität hat in erster Linie die Unangreifbarkeit von Parlamentsabgeordneten für die Strafverfolgung zum Inhalt. Von der Befreiung vom Wehrdienst sehe ich da erstmal nichts. Das sollte geklärt werden, oder der Nebensatz sollte gestrichen werden. --Sebastian Koppehel 06:34, 17. Mai 2005 (CEST)

Erläuterung

"In seiner Jugendzeit erfuhr Karl die Auswirkungen der Bismarckschen Sozialistengesetze, während er noch ein humanistisches Gymnasium besuchte." Welche Art von umniösen Auswirkungen erfuhr er? Wie reagierte er? Ich verstehe nichts daran, als bloss eine leere Phrase.

Lesenswert-Diskussion

Karl Liebknecht (* 13. August 1871 in Leipzig; † 15. Januar 1919 in Berlin) war ein prominenter internationalistischer Sozialist und Antimilitarist.

LL-Demo

Eine Erwähnung der jährlichen Demonstration zur Erinnerung an Liebknecht und Luxemburg in Berlin sollte noch mit rein. Im Artikel über Rosa Luxemburg wird dies bereits erwähnt. Eventuell kann man da einfach abschreiben... --Jeldrik 13:23, 22. Dez 2005 (CET)

Gedenkstele im Tiergarten

Kleine Korrektur: Die Stele zum Gedenken an Liebknecht befindet sich nicht am Landwehrkanal, sondern am Neuen See, vgl. auch [1]. Ich war einfach mal so frei, das anzupassen. --Ratatosk 23:08, 15. Jan 2006 (CET)


Kleiner Fehler

Karl Liebknecht blieb der Wahl im Reichstag um die Kriegskredite nicht fern, sondern stimmte am 2. Dezember 1914 als einziger dagegen! Quelle: Hermann Weber, Der Deutsche Kommunismus, Dokumente 1915-1945, Seite 15, 3. Aufl., Mannheim, 1973.

Taufe? Taufpaten?

Warum wird ein Kind von Kommunistischen Eltern getauft und dann sollen auch noch die zwei größten Kommunisten, die Gott und die Welt jemals hervorgebracht haben, die Taufpaten gewesen sein!? Unglaubwürdig, oder?

Halte ich auch für sehr unglaubwürdig. Das würde ja wohl heißen, das Marx und Engels an diesem Tage in Leipzig waren. Sollte belegt werden, sonst kann man es streichen.
dürfte man wissen, von wem diese beiträge stammen? auf jeden fall kann man in dieser pdf datei der jusos das ganze nochmal nachlesen: " ... Entwicklungen seines Vaters Wilhelm Liebknecht geprägt. Geboren 1871 in Leipzig, benannt nach seinem Taufpaten Karl Marx, erlebte Liebknecht junior ...". Allerdings weis ich auch nicht, ob das ganze politisch oder religiös gemeint ist... --Keefhartley 12:51, 27. Sep. 2007 (CEST)

1918

Der Satz:

"Liebknecht wurde schon am 23. Oktober 1918 aufgrund der bevorstehenden Novemberrevolution gegen Krieg und Monarchie vorzeitig aus der Haft entlassen."

kann so nicht ganz stimmen. Wer konnte denn schon vorher wissen, dass es eine Revolution geben würde? --Uwca 16:54, 6. Feb. 2007 (CET)


ein großer Redner und Kämpfer

Was ich im Artikel vermisse ist Folgendes: Karl Liebknecht war ein großartiger Redner und Kämpfer, der seinesgleichen suchte. Völlig furchtlos und unbeugsam geißelte er die imperialistische Politik des deutschen Kaiserreichs im Parlament. Unbeirrt verdammte er auch den Krieg, ohne Rücksicht auf persönliche Folgen. --Plusextra 22:05, 9. Apr. 2007 (CEST)

Sorry, wir schreiben hier sachliche Artikel, und keine verherrlichenden Hymnen. Komponiere und texte doch lieber eine schönes Lied über Karle. Boris Fernbacher 20:35, 4. Jun. 2007 (CEST)

Jaaaa Plusextra, Heilig sprechen sollte man ihn.... tztztz solche Texte kannste zu Graswurzel schicken, die drucken so Propaganda, Wiki ist da zum Glück neutral.--Ibram Gaunt 21:39, 5. Feb. 2008 (CET)

Die Mörder

Warum sind die Mörder, sowohl Karl Liebknechts als auch Rosa Luxemburgs, hier nicht namentlich genannt? Dass sie nicht verurteilt wurden bzw. ihre "Strafe" nicht antreten mussten, spricht sie keinesfalls frei und kann ihnen auch keine ewige Anonymität zusichern. Cosal 14:53, 26. Apr. 2008 (CEST)

Das stimmt, aber ich nehme an, weil nicht klar ist, wer genau K.L. ermordete. Oder weil die bisherigen Editoren es nicht wussten.
Bei R.L. ist es etwas klarer. Aber das steht ja auch in ihrem Artikel und muss deshalb hier nicht ausgeführt werden, ihre Mörder und Todesumstände sind hier nicht das Thema, außer, wenn erwiesen ist, dass es genau dieselben Mörder waren wie bei K.L. Jesusfreund 15:26, 26. Apr. 2008 (CEST)