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Josephskirche (Basel)

Die Josephskirche in Basel ist eine neobarocke Kirche die im Matthäus Quartier steht. Ihre Architektur ist in Basel einzigartig.

Erbaut wurde die Josephskirche zwischen 1900 und 1902 vom St. Galler Architekten August Hardegger als katholische Pfarrkirche für die rasch gewachsene katholischen Bevölkerung in den kleinbasler Arbeiterquartieren. Wie notwendig ein katholischer Kirchenbau war, zeigt auch die Grösse mit ursprünglich 1400 Sitzplätzen, die damit die grösste katholischen Kirche Basels ist.[1]

Hardegger hat auch eine Variante mit Kuppel geplant[2], es gelang jedoch die Version mit einer weiten dreischiffigen Halle zur Ausführung.

Die Glasmalereien stammen von Friedrich Berbig, die Altarbilder von Fritz Kunz. Die Orgel wurde 1904 vom Orgelbauer Theodor Kuhn (Männedorf) erbaut. Die Kirche wurde 1988 innen renoviert, von aussen erfolgte die Renovation 1997. Die Kirche steht unter Denkmalschutz. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Matthäuskirche.


Quellen

  1. Dorothee Huber: Architekturführer Basel, Die Baugeschichte der Stadt und ihrer Umgebung. Architekturmuseum Basel, Basel 1993 S. 229
  2. Othmar Birkner, Hanspeter Rebsamen: Basel. In: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte(Hrsg.): INSA 1850-1920, Band 2. Orell Füssli, Zürich 1986, ISBN 3-280-01716-5 , S. 124.

Siehe auch:

Koordinaten: 47° 34' 11.25" N, 7° 35' 26.25" O