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Johann I. (Lüneburg)

Johann I. (* um 1242; † 13. Dezember 1277) war gemeinsam mit seinem Bruder Albrecht I. zweiter Herzog zu Braunschweig und Lüneburg bis zur Teilung des Herzogtums 1269 und erster Regent des neu geschaffenen Fürstentums Lüneburg.

Leben

Nach dem Tode seines Vaters Otto I., des ersten Herzogs zu Braunschweig und Lüneburg, übernahm Johann 1252 die Regierung des Herzogtums zusammen mit seinem älteren Bruder Albrecht. Im Jahr 1267 nahmen sie dann, da sich keiner der Brüder als Herzog durchsetzen konnte, die Teilung des Herzogtums vor. Albrecht teilte den Besitz, Johann bekam das Recht, sich einen Teil zu wählen. Johann wählte das Lüneburger Land mit der Stadt Hannover als Herzogtum. Albrecht erhielt das Land um Braunschweig und Wolfenbüttel mit Gebieten in Calenberg und um Göttingen. Johann begründete damit das sogenannte Ältere Haus Lüneburg, sein Bruder das Ältere Haus Braunschweig. Die Teilung wurde zum Jahr 1269 endgültig wirksam. Der Siedlung Uelzen verlieh Johann 1270 die Stadtrechte. Johann wurde im Kloster St. Michaelis in Lüneburg begraben.

Nachkommen

Herzog Johann heiratete im Jahr 1265 Liutgard von Holstein († nach 1289), Tochter des Grafen Gerhard I. von Itzehoe. Aus dieser Ehe gingen folgende Kinder hervor:


Personendaten
Johann I.
zweiter Herzog zu Braunschweig und Lüneburg bis zur Teilung des Herzogtums 1269
1242
13. Dezember 1277