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Heimatfront-Kommando

Das Heimatfront-Kommando (Pikud haOref) ist eins von vier Regionalkommandos der israelischen Streitkräfte (Tzahal). Es wurde im Februar 1992 eingerichtet, um der ernsten Bedrohung durch den Zweiten Golfkrieg für die israelische Zivilbevölkerung durch Koordination aller zur Verfügung stehender Mittel adäquat zu begegnen.

Inhaltsverzeichnis

Auftrag

Organisation

Führung

Derzeitiger Kommandeur ist Generalmajor (Aluf) Jair Golan.

Unterstellte Einheiten

Bezirke

Geschichte

Die Bedrohung für das eigene Territorium, zu dem Zeitpunkt hauptsächlich durch irakische Boden-Boden-Raketen des Typs Scud, wurde erstmals seit dem Arabisch-Israelischer Krieg von 1948 als so gravierend eingeschätzt, dass man eine zentrale Kommandobehörde für erforderlich hielt, die den Heimatschutz gebündelt organisiert.

Die drei Regionalkommandos unterstellten ihre entsprechenden Bereiche nun dem neuen Heimatfront-Kommando.

Das Civilian Defense’s Chief Officer Corps Command, das vorher die Aktivitäten der drei Regionalkommandos in diesem Bereich koordiniert hatte, gab ebenfalls seine Zuständigkeit an das neue Kommando ab.

Seitdem gab es etliche Initiativen, diesen Verantwortungsbereich wieder einer zivilen Organisation zu übertragen, aber es gelang den militärischen Verantwortlichen den Status Quo beizubehalten.

669.

Die Einheit wurde 1974 aufgestellt. Die ersten Angehörigen gehörten ursprünglich zur Fallschirmjägerbrigade, die seit 1972 CSAR-Aufgaben übernommen hatte.

Die 669. übernimmt im zivilen Bereich Luftrettung und SAR-Aufgaben, welches man gleichzeitig als Training für CSAR-Einsätze ansieht. Sie wurde außerdem bereits bei diversen Spezialoperationen genutzt. So bei dem Anschlag gegen ein Hotel in Mombasa oder der Operation Salomon, bei der jüdische Flüchtlinge aus dem äthiopisch-sudanesischen Grenzgebiet evakuiert wurden.

Anwärter werden direkt im Integrationszentrum ausgewählt und gelangen nach einem Auswahltest in eine 14-wöchige Grundausbildung, welche u.a. schon 50 km-Märsche mit Tragbahren enthält. Anschließend folgt ein weiterer 14-wöchiger Kurs, diesmal zur Ausbildung als "Combat-Medic". Nun gelagen die Anwärter zur 669. und durchlaufen innerhalb von 8 Wochen den Fallschirmspringerlehrgang sowie Kurse zu Taktik und Technik. Hieran schließt sich ein 40-wöchiges Training innerhalb der 669. an.

Das Ausbildungsniveau liegt auf dem von Kampfschwimmern oder Fernspähern und auch die medizinische Ausbildung ist intensiver als bei "normalen" Rettungssanitätern. Ein Einsatzteam setzt sich in der Regel aus einem Offizier, sechs Soldaten und einem Arzt zusammen.

Als Rettungsmittel kommen verschiedene Hubschraubertypen (CH-53, Bell UH-1D, UH-60) in Frage. Der CH-53 transportiert dabei auch Gerätefahrzeuge um Rettungsmittel auch dann zum Einsatzort zu bringen, wenn, z.b. in urbanem Gelände, keine Landemöglichkeit am Einsatzort besteht.