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Diskussion:Niederkaina

Massaker in Niederkaina

Am 22. April 1945 ereignete sich in der Gutsscheune zu Niederkaina bei Bautzen, 12 km westlich von Guttau liegend, folgender Vorfall, der durch authentische Augenzeugen aus Niederkaina bestätigt wurde: Etwa 300 gefangengenommene Angehörige der Wehrmacht und einer Volkssturmkompanie wurden am Tag nach ihrer Gefangennahme in die Hofscheune des Rittergutes eingesperrt und diese dann in Brand gesteckt. 248 Gefangene verbrannten bei diesem Massaker lebendigen Leibes, etwa 112 brachen aus der Scheune aus und wurden auf der Dorfstraße und im Park niedergemetzelt. Urheber des Massakers war ein Sonderkommando der Sowjetarmee(SMERSH), dem Männer in sowjetischen und deutschen Uniformen angehörten. Die Toten wurden von einem Kommando der Wehrmacht am 1. Mai geborgen und in einem Massengrab im Schloßpark beigesetzt, wie der ehemalige Pfarramtsleiter Rudolf Lange in der Kirchenchronik von St. Michaelis berichtete. -Emu- -Quelle- Chronik der St. Michaeliskirche Bautzen Augenzeugenberichte von Ortsbewohnern

Der Vorfall ist bekannt. Es geht nur darum, die ganze Sache jetzt in einen halbwegs enzyklopädischen Stil zu bringen und nicht einfach so in den Artikel zu hauen. Also bitte. Gruß, j.budissin--ሖ 12:47, 31. Aug 2006 (CEST)
Der im Artikel dargestellte Vorfall des Massakers ist so

nicht richtig, wie ihn Th. Seidel lt. authentischen Aussagen berichtet- Es handelte sich hierbei nicht um sowjetische oder polnische Soldaten, sondern um ein Sonderkommando der SMERSH, das am gleichen Tage weitere Massenerschießungen auf dem Hof im Bautzener "Gelben Elend", an der Muskauer Straße bei den Stadtscheunen,in einem Pferdestall der Bautzener Gemeinde Burk, in Weigersdorf nördlich von Weißenberg und und anderenorts. Die Tatsache, dass auch deutscherseits Kriegsverbrechen begangen wurde, ist bekannt und gehört hier im Artikel überhaupt nicht zum Tatbestand der Encyclopädie.Kriegshandlungen sind stets und in jedem Fall verbrecherisch.Dass weiß man ja zur Genüge. In den Artikel konnte gar nicht gehauen werden, weil eine solche Version überhaupt nicht vorhanden war. Befremdlich ist freilich, dass der hier eingegebene Artikel in Neufassung als Diskussionsbeitrag erscheint. Will die Stadtverwaltung Fakten nicht wahr haben? Der ehemalige Politkommissar Gardemajor A. L.Fomenko des 13. Gardepanzerregiments wurde 1972 Ehrenbürger der Stadt Bautzen. Eine Aberkennung der Ehrenbürgerschaft wurde 1995 vom Stadtrat Bautzen wegen der besonderen Verdienste bei der Befreiung der Stadt abgelehnt, er war ohnehin schon verstorben. Der Schmied Paul Bartko aus Niederkaina meinte entsetzt: "Ehe der Massenmörder unseres Dorfes nicht aus dem Ehrenbuch getilgt ist, schließe ich meine alten Augen nicht." Anna Jeschke, die das Massaker mit eigenen Augen sah, klagte: „Auch das alte Ehepaar Hilsberg aus unserem Hause wurde in die Scheune getrieben. Sie hatten einen verwundeten Soldaten der Wehrmacht gepflegt." Die Stadtverwaltung Bautzen sollte m. E. als Verpflichtung dafür sorgen, die Mauerwand mit der Gedenktafel unter Denkmalschutz zu stellen, ehe diese von eineem möglichen Abriß betroffen ist Es gilt hierbei das Kriegsgräbergesetz, zumal man nicht so recht genau weiß, wo die Toten nach ihrer Exhumierung ihre letzte Grabstätte haben. -Emu-BK Quelle: Theo Seidel:Kriegsverbrechen in Ostsachsen, Edition Ost, Neues Leben 2002

Hier ist die Wikipedia und nicht die Stadtverwaltung Bautzen. Daher weiß ich nicht, was du mit deiner Frage bezwecken willst. Und natürlich existierte der Artikel auch vorher schon. Gruß, j.budissin-disc 15:55, 1. Sep 2006 (CEST)

Entschuldige, ich vermutete, da wäre einer von den Bautzener "Räten gegen Rechts".

Rat nein, gegen Extremismus schon. Egal von wo. -- j.budissin-disc 18:09, 5. Sep 2006 (CEST)
Lemma ist glaubwürdig durch Zeitzeugenaussagen dokumentiert.Wer erklärt,dieser Artikel oder Abschnitt sei nicht hinreichend durch Quellenangaben belegt? Übrigens ist Niederkaina ein Ortsteil von Bautzen und gehört dort hin zugeordnet.
Lesen hilft manchmal. Unter anderem steht es im Fließtext, in der Navileiste und in den Kategorien, dass es sich hier um einen Ortsteil handelt. Zu allem Überfluss gibts auch noch eine Karte. -- j.budissin+/- 11:07, 30. Jul. 2007 (CEST)

"keine Grabfunde an dieser Stelle bzw. auch keine Besiedlung in der Oberlausitz nachweisbar."

Neuester Fund bei Bloaschütz, burde bisher auf etwa 900 vCh datiert. Siedlungsreste, Langhaus, Bronzezeit. -- DB_11