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Panettone

Panettone (mailändisch panetùn) ist eine Mailänder Kuchenspezialität, die dort traditionell in der Weihnachtszeit verzehrt wird.

Er hat normalerweise die Form einer Kuppel und ist etwa 30 Zentimeter hoch. Panettone wird aus einem weichen, unvollständig gebackenen Teig, der kandierte Früchte und kleine trockene Trauben enthält, gefertigt und in Scheiben serviert. Ursprünglich wurde als Triebmittel Weizensauerteig, heute zunehmend Bäckerhefe verwendet.

Dazu gibt es heiße, süße Getränke oder süßen Wein wie zum Beispiel Spumante oder Moscato.

Die bekanntesten Hersteller von abgepackten Panettone sind Motta, Alemagna und Le Tre Marie; zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Name Motta gleichbedeutend mit dem Begriff Panettone. Daneben gibt es in ganz Norditalien unzählige Bäckereien, die in der Vorweihnachtszeit den Panettone auf traditionelle Weise herstellen.

In letzter Zeit wurden die Produktionstechniken in Hinsicht auf die neuen Europäischen Nahrungsmittelverordnungen etwas verändert, da die traditionelle Zubereitung einen nicht vollständig durchgebackenen Teig und gegorene trockene Früchte verlangt. Daher ist der Geschmack des heutigen Panettone etwas anders als der des ursprünglichen Panettone.

Herkunft

Um die Ursprünge des Panettone ranken sich zahlreiche Geschichten. Eine sagt, dass das Gebäck auf einen Mailänder Bäckerlehrling namens Antonio zurückgeht. Dieser sei verliebt gewesen und habe den Panettone für seine Angebetete erdacht. Bald schon wollte jeder in Mailand dieses Pane di Antonio. Daraus wurde später dann Panettone.

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