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Unterweißenbach

Dieser Artikel befasst sich mit der Gemeinde Unterweißenbach in Oberösterreich; zu weiteren Orten dieses Namens siehe Unterweißenbach (Begriffsklärung).
Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Freistadt (FR)
Fläche: 48,7 km²
Koordinaten: 48° 26′ N, 14° 47′ OKoordinaten: 48° 26′ 10″ N, 14° 46′ 55″ O
Höhe: 640 m ü. A.
Einwohner: 2249 (31. Dez. 2005)
Bevölkerungsdichte: 46 Einwohner je km²
Postleitzahl: 4273
Vorwahl: 07956
Gemeindekennziffer: 40 621
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Unterweißenbach 21
4273 Unterweißenbach
Offizielle Website:
www.unterweissenbach.at
Politik
Bürgermeister: Johannes Hinterreither-Kern (ÖVP)
Gemeinderat: (2003)
(25 Mitglieder)
7 SPÖ, 17 ÖVP, 1 FPÖ

Unterweißenbach ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Freistadt im Mühlviertel mit 2.306 Einwohnern im Herzen der Mühlviertler Alm. Der zuständige Gerichtsbezirk ist Freistadt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Unterweißenbach liegt auf 640 m Höhe im Mühlviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 10,5 km, von West nach Ost 11,7 km. Die Gesamtfläche beträgt 48,6 km². 24,9 % der Fläche sind bewaldet, 22 % der Fläche landwirtschaftlich genutzt.

Katastralgemeinden sind Unterweißenbach und Landshut, weitere Ortsteile der Gemeinde sind Aglasberg, Dauerbach, Enebitschlag, Grafenschlag, Greinerschlag, Hackstock, Hinterberg, Hinterreith, Mötlas, Mötlasberg, Neumühl, Obermühl, Schattau, Wildberg, Windhing.

Geschichte

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. In einer Schenkungsurkunde aus dem Jahre 1209 wird „Wizzenbach“ erstmalig genannt. Seit 1490 wurde es dem Fürstentum „Österreich ob der Enns“ zugerechnet und gehörte zur Herrschaft Ruttenstein. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Die Marktgemeinde Weißenbach entstand im Jahre 1849. Der Ort führtaber erst seit 1885 den amtlichen Namen „Unterweißenbach“ (vorher Weißenbach). Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 2.468 Einwohner, 2001 dann 2.306 Einwohner.

Politik

Bürgermeister ist Johannes Hinterreither-Kern von der ÖVP.

Wappen

Blasonierung: In Grün ein silberner, schrägrechter Wellenbalken. Gemeindefarben: Grün-Weiß

Kultur und Sehenswürdigkeiten