Heim

Muttergottesgläschen

Muttergottesgläschen ist die siebte von zehn Kinderlegenden im Anhang der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (KHM 207).

Inhalt

Ein Fuhrmann steckt mit seinem schweren Weinkarren fest. Da kommt die Mutter Gottes und bietet Hilfe für ein Glas Wein, weil sie müde und durstig ist. Er gibt es ihr gern. Weil er kein Glas hat, nimmt sie eine kelchförmige Blume namens Feldwinde. Sie heißt seitdem Muttergottesgläschen.

Herkunft

Die Geschichte ist seit der Zweitauflage (1819) als Kinderlegende Nr. 7 enthalten, laut Grimms Anmerkung aus dem Paderbörnischen von Familie Haxthausen.

Literatur

 Wikisource: Muttergottesgläschen – Quellentexte