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Taubach

Dieser Artikel beschreibt das Dorf Taubach bei Weimar. Der gleichnamige Ilm-Quellbach findet sich unter Taubach (Fluss).
Wappen Karte
DMS
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Stadt: Weimar
Koordinaten: 50° 57' N, 11° 23' O Koordinaten: 50° 57' N, 11° 23' O
Höhe: 244 m ü. NN
Fläche: 5.20 km²
Einwohner: 1.141 (31. Dezember 2003)
Bevölkerungsdichte: 219 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99425
Vorwahl: 036453
Kfz-Kennzeichen: WE
Website : Taubach
Politik
Ortsbürgermeister: Brigitte Burckhardt

Taubach ist ein Ortsteil der Stadt Weimar, im Bundesland Thüringen. Es liegt südöstlich vom Stadtkern, in Sichtweite des Schlosses Belvedere, und ganz in der Nähe der Gemeinde Mellingen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Erstmals wurde Taubach als Thovbeche mit seiner Mühle in einer Schenkungsurkunde erwähnt und ist damit der älteste verbriefte Mühlenstandort in Thüringen.

Über einen Kirchenbau in Taubach findet man den ersten Hinweis 1462, eine neu eingebaute Orgel wurde 1710 von durch den Komponisten Johann Sebastian Bach geprüft. Ihr heutiges Aussehen erhielt die Kirche St. Ursula 1855 durch den Weimarer Baumeister Clemens Wenzeslaus Coudray. Einer ihrer Pfarrer war der Thüringer Mundartdichter August Ludwig.

Bevölkerung und Wirtschaft

Der Ortsteil zählt 1.141 Einwohner, die vielseitig wirtschaftlich und kulturell aktiv sind. Etwa 20 Gewerbebetriebe und Unternehmen sind angesiedelt. 1990 wurde ein Flächennutzungsplan aufgestellt, der unter Berücksichtigung des Natur- und Umweltschutzes die Entwicklung Taubachs zum Wohnstandort begünstigte. Auf Beschluss der Gemeindevertretung erfolgte 1994 die Eingliederung Taubachs in die Stadt Weimar.

Sport

SSV Blau-Gelb Mellingen-Taubach 1872 e.V.

Kultur

Ein Frauen- und ein Männerchor gestalten des kulturelle Leben des Ortes mit. Eine kostenlose Buchausleihe ermöglicht die Benutzung von DDR-Literatur.

Quellen