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Salmhütte

Salmhütte
Basisdaten
Sektion: Sektion Wien, ÖAV
Alpenregion: Glocknergruppe
Höhe: 2.644 m ü. A.
Kategorie: I, bewirtete Hütte
Anschrift: A – 9981 Kals am Großglockner
Am Hasenpalfen
Hüttenwirt: Gerhard Zimota
Zimmer: 25 Betten
Lager: 25 Bergsteigerlager
Winterraum: 6 Lager (offen)
Geografische Lage: 47° 2' 49,1" N, 12° 43' 13,5" O Koordinaten: 47° 2' 49,1" N, 12° 43' 13,5" O
Webseite: http://www.salmhuette.at
Öffnungszeiten
Bewirtschaftet: Mitte Juni bis Ende September

Die Salmhütte ist ein Schutzhaus des Österreichischen Alpenvereins in der Glocknergruppe auf 2.644 m ü. A..

Sie liegt im oberen Leitertal am Hasenpalfen auf der Südostseite des Großglockners. Die Versorgung der Hütte der 1. Kategorie erfolgt per Hubschrauber, eine Materialseilbahn existiert nicht.

Inhaltsverzeichnis

Zustiege

Touren

Die Salmhütte bietet sich als weniger stark frequentierte Alternative zu Stüdlhütte und Erzherzog-Johann-Hütte an, um den Großglockner zu besteigen. Der Anstieg führt von der Hütte über die Hohenwartscharte (3.183 m) in etwa 3,5 Stunden zur Adlersruhe mit der Erzherzog-Johann-Hütte und von dort aus weiter über den Normalweg auf den Gipfel (3.798 m).

Auch als Variante im Abstieg vom Großglockner ist die Hütte geeignet, da von ihr aus nicht nur Kals am Großglockner sondern auch die Franz-Josefs-Höhe und Heiligenblut gut erreichbar sind.

Für Wanderer bieten sich Übergänge über die Pfortscharte zur Stüdlhütte und über die bereits erwähnte Stockerscharte zur Franz-Josefs-Höhe, Hofmannshütte und Oberwalder Hütte. Außerdem ist sie Stützpunkt am Wiener Höhenweg, der vom Glocknerhaus über die Stockerscharte kommend zum Iselsberg-Pass in der Schobergruppe führt.

Historisches

Die erste Hütte wurde 1799 im Rahmen der Bemühungen um die Erstbesteigung des Großglockners errichtet. Die Baumaßnahmen wurden vom Fürstbischof Franz Xaver von Salm Reifferscheid finanziert. Es handelte sich bei diesem Bauwerk um die erste alpine Schutzhütte der Ostalpen.

Um 1855 wurde an einem neuen Standort unter Leitung der Sektion Klagenfurt des ÖAV die zweite Hütte erbaut, von der noch heute Ruinen vorhanden sind.

In den Jahren 1926 und 1927 wurde dann die dritte Hütte (mehrstöckiger Natursteinbau) errichtet.

Literatur und Karten