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Diskussion:Contra-Krieg

Der Autor Hoch auf einem Baum betreibt hier eine antiamerikanische Propaganda. Der Krieg war kein US-Krieg. Der Krieg ist ausgebrochen weil die Kommunisten das Volk unterdrückt haben!

Frage: Darf Propaganda-Müll gestrichen werden, der von der sandinistischen Regierung rausgegeben wurde?!



Die letzte Version enthält in der Formulierung starke Elemente von politischer Propaganda:

Das ganze Land erhob sich gegen die stalinistische Unterdrückung
Durch die brutale marxistisch-leninistische Politik
nd blutige Gemetzel unter der Zivilbevölkerung veranstaltete

Außerdem hat sich der/haben sich die Autoren ab dem 27.07.05 wohl überwiegend für eine bestimmte Seite Stellung bezogen.
Vielleicht ist das im Zusammenhang mit dieser Website zu sehen:
http://www.politikforum.de/forum/showthread.php?s=&postid=3129875&highlight=Nicaragua#post3129875 Ich habe den Eindruck, da hat wer/haben welche sich viel Arbeit gemacht, um mit Wikipedia ihre Argumente in einer hitzigen Diskussion etwas aufzubauschen. Immerhin auch eine Art Kompliment für die Wikipedia. dibe 19:21, 2. Aug 2005 (CEST)


Inhaltsverzeichnis

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Der Autor "dibe" hat anscheinend eine persönliche Disharmonie mit den Autoren ab 27.07.05, er scheint sie jedenfalls zu kennen. und es ist infam, dass er sie derart verunglimpft

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Zitat: Ähm,Ähm..."Die Neutralität dieses Artikels ist umstritten.

Der Artikel war vorher nicht neutral

Zitat: Das ganze Land erhob sich gegen die stalinistische Unterdrückung. Das enspricht den Ergebnissen der historischen Forschung.

Zitat: Durch die brutale marxistisch-leninistische Politik. Die Sandinisten haben nach neuesten Untersuchungen 8000 Menschen hingerichtet. Tausende haben die Sandinisten zusätzlich Verschwinden lassen, oder wurden „auf der Flucht erschossen“ Die Sandinisten haben einen Ethnozid an den Miskitos verübt.

Ein Prozent der der Erwachsenen waren politische Gefangene, die in dunkten Kerkern saßen.

Das Sandinistische Regime war das blutigste in der lateinamerikanischen Geschichte.

DAS SIND TATSACHEN; DIE IN EINER DEMOKRATIE WIE UNSERER; NICHT UNTER DEN TEPPICH GEKEHRT WERDEN DÜRFEN!


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Ich kann "dibe" nur zustimmen. Da benutzt jemand den Thread "Contra-Krieg" um irgendwelchen propagandistischen Müll abzuladen. Z.B. dieser Satz: "Der US-Präsident Ronald Reagan, einer der sogenannten Hardliner im Weißen Haus versuchte durch Unterstützung der Contras und einen Wirtschaftsboykott, den Druck auf die sandinistische Regierung zu erhöhen, und das nicaraguanische Volk vor ihr zu schützen."

Das nicaraguanische Volk ging und geht den USA am A... vorbei um es einmal drastisch auszudrücken. Es ging den USA alleine nur darum ein weiteres "Kuba" in ihrem Hinterhof zu verhindern.

Außerdem wurde der Hinweis auf die "Iran-Contra-Affäre" und die Verminung des Pazifikhafen Corinto einfach wieder gelöscht. Hier wird krampfhaft versucht, alle Schuld den Sandinisten zuzuschieben und die Contras sowie die USA mit einem Heiligenschein auszustatten. In diesem Konflikt haben beide Seiten etliche Verbrechen begangen. Ich lade jetzt jedenfalls wieder eine ältere Version hoch, die um einiges neutraler und realitätsnäher ist. Bitte Diskussionsbeiträge mit vier Tilden (~~~~) unterschreiben, damit man sie Personen und Zeitpunkten zuordnen kann.

Obwohl einige der krassesten Sätze entfernt wurden, erscheint mir der Artikel immer noch nicht den Erfordernissen des neutralen Standpunkts zu genügen. Die Schuld am Ausbruch des Kriegs wird einseitig den Sandinisten zugewiesen (...so dass diese nun auch zu Gewaltmaßnahmen griff und zunehmend diktatorisch regierte, um sich an der Macht zu halten. Dadurch versank Nicaragua in einem jahrelangen Bürgerkrieg..). Ein Adjektiv wie "stümperhaft" ist immer noch eindeutig zu wertend. Erhellend ist auch der Vergleich mit Nicaragua#Die_Sandinisten.

Zudem ist weder im Artikel noch in den Bearbeitungskommentaren noch hier auf der Diskussionsseite auch nur eine einzige Quelle angegeben worden, was allein schon eigentlich - bei so einem kontroversen Thema - den gesamten Text disqualifiziert. Besonders bei Behauptungen wie dass die sandinistische Regierung mit ihrer sozialistischen Politik die unterschiedlichen Ethnien Nicaraguas ihre Autonomie nehmen wollte (Politik der nationalen Einheit), und blutige Gemetzel unter der Zivilbevölkerung veranstaltete wären Quellenangaben und Details dringend nötig. Und zu welchem Teil die beiden Seiten jeweils für Grausamkeiten [...], unter denen vor allem die Zivilbevölkerung zu leiden hatte verantwortlich war, dürfte den Leser auch interessieren.

Selbstverständlich kann es nicht darum gehen, die Sandinisten reinzuwaschen - dass sie bei den wirtschaftlichen Reformen und im Umgang mit den Miskitos große Fehler gemacht haben, gibt heute zB auch Sergio Ramirez zu. Jedoch wird der Anteil der USA und der Contra an der Wirtschaftskrise und dem Bürgerkrieg in der aktuellen Fassung immer noch heruntergespielt. grüße, Hoch auf einem Baum 06:05, 19. Okt 2005 (CEST)

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Die Quelle die ich für den Teil der Informationen, die ich (Benutzer 57.90.33.196) hineingeschrieben und benutzt habe ist: "http://www.sozialwiss.uni-hamburg.de/publish/Ipw/Akuf/kriege/151_nicaragua.htm" Als Infoquelle scheint sie mir sachlich und seriöse genug. Mein ursprünglicher Artikel stand auch monatelang unbemängelt hier drinnen, bis plötzlich User "Moderator" auftauchte und den ganzen Text im Propagandastil umschrieb. Ich habe versucht ihm etwas entgegen zu kommen und deshalb einige seiner Eintragungen stehen gelassen, das hat aber nichts genutzt, es wurde immer wieder derselbe Müll reingeschrieben. Dass einige wertende Äußerungen drinnen stehen blieben, kann ich nicht bestreiten, ganz einfach weil ich nicht den Nerv hatte diesen Artikel jedes Mal von neuem bis ins Letzte zu redigieren. Wer sinnvolle Verbesserungen dieses Artikels weiß, der kann sie gerne zufügen und wer sich an gewissen "wertenden" Äußerungen stört kann diese gerne ausbessern. Aber grobe Geschichtsfälschung wie in diesem Thread schon geschehen, kann ich einfach nicht stehen lassen. lG schaumamal

Quelle

Die Wirtschaftspolitik der Sandinisten - Anspruch und Wirklichkeit von Myriam Blanco Botswana 00:17, 24. Nov 2005 (CET)

Einseitige Propaganda von Anhängern des stalinistischen Systems

Die Ursache des Ausbruchs des Krieges wurde von dem Baumbesetzer völlig rausgestrichen. Die Unterdrückung und Ermordung der Miskitos kommt leider nicht mehr im Text vor. Alles wurde den USA in die Schuhe geschoben.


Wsa ist denn das für eine seltsame Debatte hier. Der Konflikt mit den Miskitos hatte - zuerst einmal - mit dem Contra-Krieg wenig zu tun. Bevor sich auch Miskitos den Contras anschlossen waren deren Truppen hauptsächlich Ex-Somozisten, die nur durch die massive Unterstützung der USA überhaupt zur organisierten Contra wurden. Siehe z.B. hier: Lost history : Contras, cocaine, the press & "Project Truth" / Robert Parry ,Arlington, Va. : The Media Consortium, 1999 --Neurasthenio 07:29, 1. Mai 2006 (CEST)


Robert Parrys Glaubwürdigkeit ist gleich Null. Er betreibt die politisch einseitige Webseite http://www.consortiumnews.com/ Das nicaraguanische Volk erhob sich gegen die kommunistische Unterdrückung. Auch die Miskitos erhoben sich gegen die Unterdrückung. Sie wurden als Contras beschimpft uns massakriert. --Moderator 14:00, 1. Mai 2006 (CEST)

Ach Herrje! Derlei Behauptungen halten keiner Überprüfung stand. Parry hatte ich gerade zur Hand. Ich habe so ziemlich alles gelesen, was eine größere deutsche UniBibliothek zu dem Thema hergibt, zusätzlich dazu z.B. die Schriften des "Contragate"-Untersuchungsausschusses. Was da seitens Washingtons zum nicaraguanischen Volk erklärt werden sollte, war zu großen Teilen eine Bande aus Ex-Somozisten, bezahlten Söldnern und Zwangsrekrutierten. Ich behaupte nicht, daß die sandinistische Regierung alles richtig gemacht hätte. Wenn Du allerdings Anti-US-Propaganda suchst, dann findet die sich am ehesten im damaligen Verhalten der Regierung jenes demokatischen Staates selbst, was sich mit mehr als einer Quelle belegen läßt.--Neurasthenio 14:49, 1. Mai 2006 (CEST)

Weitgehend ACK, aber der Vollständigkeit halber sollte man auch Leute wie Edén Pastora nennen. - Ich würde dir allerdings empfehlen, nicht zu viel Zeit in Diskussionen mit Benutzern wie "Moderator" zu verschwenden, der "Miskitos" als "Moskitos" schreibt, seit seinem ersten Versuch im August 2005 immer noch nichts von den Wikipedia-Prinzipien zu Neutralität und Quellenangaben begriffen zu haben scheint und nach wie vor Enzyklopädieartikel mit Foren für politische Polemiken verwechselt. grüße, Hoch auf einem Baum 17:58, 1. Mai 2006 (CEST)


Du hättest erwähnen können, das der Flüchtigkeitsfehler bei den Miskitos sofort von mir korrigiert wurde. Aber das scheint ja zu der Verleumdungskampagne dazu zu gehören. genauso wie du Teile aus dem Artikel rausstreichst: KONFLIKTGEGENSTAND UND -ZIELE == - Der Konflikt entzündete sich an den gesellschaftlichen Neugestaltungsversuchen, die die sandinistisch geführte Regierung nach dem Sturz der Somozadiktatur in Angriff nahm. Das zentrale Ziel der militärischen Führungscliquen in der Contra war die Wiederherstellung der alten diktatorischen Ordnung in Nicaragua, gepaart mit persönlichen Machtinteressen. Universität Hamburg: http://www.sozialwiss.uni-hamburg.de/publish/Ipw/Akuf/kriege/151_nicaragua.htm Nicaragua - Contra-Krieg An dieser Quelle scheint doch nichts zu beanstanden zu zu sein Moderator 6. Mai 2006 (CEST)


heute ( = 27.06.06 ) auf der Hauptseite gelesen

1986 – Der Internationale Gerichtshof in Den Haag verurteilt die USA für ihre direkte und indirekte militärische Teilnahme am Contra-Krieg zur Beendigung der „ungesetzlichen Anwendung von Gewalt“ gegen Nicaragua und Zahlung von Reparationen.

Im Artikel liest man aber gar nichts darüber. Obiger Text sollte vielleicht unter der Rubrik Auswirkungen erfaßt werden.

Bitte noch einmal gründlicher lesen, der Satz auf der Hauptseite stammt (leicht umgestellt) direkt aus diesem Artikel: [1]. grüße, Hoch auf einem Baum 18:01, 27. Jun 2006 (CEST)
PS: Natürlich wäre eine ausführlichere Darstellung des Urteil, seiner Vorgeschichte und seiner Folgen wünschenswert, gerne auch in einem eigenen Artikel wie en:Nicaragua vs. United States. grüße, Hoch auf einem Baum 19:29, 27. Jun 2006 (CEST)

Wertung?

"Der Contra-Krieg reiht sich als ein weiteres Beispiel der zahlreichen seit 1945 durch US-amerikanische Regierungen gegen Länder wie Chile, Guatemala, Vietnam, Haiti, Kuba und vielen weiteren Staaten geführten Eingriffe in die staatliche Souveränität ein" Das liest sich, so wie es drinnen steht, als Tatsache, ist aber doch eigentlich eine Wertung US-Amerikanischer Außenpolitik. Außerdem geht es ja um den Contra-Krieg im Speziellen, nicht US-Interventionspolitik im Allgemeinen. Wäre es nicht besser, das zu streichen? Wertungen Dritter (UN-Sicherheitsrat) enthält der Artikel ja bereits. --Sebi2k 14:13, 28. Jun 2006 (CEST)

An der Formulierung kann sicher noch gefeilt werden, aber inhaltlich ist es doch nicht falsch. --Tsui 15:05, 28. Jun 2006 (CEST)
Als ich mir das durchlas, war das erste was mir durch den Kopf ging, dass da jemand die US-Politik kritisiert. Liest sich das wirklich nur für mich so? --Sebi2k 15:02, 29. Jun 2006 (CEST)
Ich finde es wichtig darauf hinzuweisen dass der Contra-Krieg keine historisch einmalige Angelegenheit war sondern nur EIN Konflikt von vielen. Der Abschnitt "Hintergründe" soll helfen den Contra-Krieg in den größeren Rahmen der US-Aussenpolitik einordnen zu können. --Gurgelgonzo 18:07, 28. Jun 2006 (CEST)
Ich stimme Gurgelgonzo völlig zu und würde den Satz erstmal auch so schreiben - verstehe allerdings auch, dass man da einen leichten POV rauslesen kann. Meiner Meinung nach kommt das durch die Formulierung ...reiht sich als ein weiteres Beispiel der zahlreichen seit 1945... Mein Vorschlag wäre daher, diese Passage rauszunehmen. Alternativ könnte man auch einfach den POV-Anteil als solchen kennzeichnen: Der Contra-Krieg wird in weiten Kreisen (oder auch: von kritischen Beobachtern der US-Außenpolitik) als Fortsetzung der Politik betrachtet, durch die die USA seit 1945... @Gurgelgonzo: Du solltest bedenken, dass trotz Irak-Krieg etc. etc. das Denkschema "Die USA wollten doch immer allen nur Menschenrechte und Demokratie bringen!" immer noch weit verbreitet ist... --Pittigrilli 23:59, 29. Jun 2006 (CEST)
Bei Letzterem magst du Recht haben, nur sehe ich keinen Grund warum wir den Artikel daran ausrichten sollten. Der Sinn der Wikipedia ist nach meinem Verständnis nicht die Denkschemata der Bevölkerungsmehrheit zu wiederholen. Gegen eine Abwandlung der Formulierung habe ich davon abgesehen aber nix einzuwenden.--Gurgelgonzo 15:51, 12. Jul 2006 (CEST)

Neutralität

Habe dem Artikel einen Neutralitätsbaustein verpasst, der m.E. aus folgenden Gründen gerechtfertigt ist:

1. In dem Artikel wird übergroßer Stellenwert auf die Rolle der USA gelegt, auch mit deutlich anti-amerikanischem Einschlag. Der Contra-Krieg wird aber im Allgemeinen als Bürgerkrieg definiert, d.h. als interner bewaffneter Konflikt.

2. Im Zusammenhang mit Punkt 1 frage ich mich deshalb, wer die Opposition war, was ihre gesellscahftlichen und politischen Ziele waren und wie sie sich zusammensetzte. Ein bloßer Verweis auf die Nationalgarde Somozas reicht da wohl kaum.

3. Der einseitige Verweis auf die Verbrechen der Contras ist auch nicht neutral. Mit Sicherheit waren die Sandinisten auch keine Engel.

Alles in allem bedarf der Artikel einer Überarbeitung und Neustrukturierung (Es fehlt zum Beispiel völlig der Punkt "Kriegsverlauf", der ein Muß ist).--Pisco 14:19, 12. Jul 2006 (CEST)

zu 1. Wie aus den angeführten Beispielen klar geworden sein sollte hat die damalige US-Regierung diesen Krieg in großem Stil finanziert, über ihren Geheimdienst direkt mittels terroristischer Aktivitäten eingegriffen und für die militärische Ausbildung der Contras gesorgt.
zu 2. Die Ziele der Contras/USA sind ausführlich im Artikel dargestellt und mit Quellen gestützt.
zu 3. Informationen zu durch die Sandinisten begangende Menschenrechtsverletzungen stehen im Artikel Sandinisten. In diesem Artikel hier geht es um den Contra-Krieg. Wenn du weitere Informationen liefern und diese anhand glaubwürdiger Quellen belegen kannst füge sie bitte dort ein.
Alles in allem kann ich keine Substanz in dieser Kritik erkennen. Die vorgebrachten Punkte beschränken sich auf leere Antiamerikanismus-Vorwürfe und Phrasen wie "XXX waren auch keine Engel"(natürlich ohne irgendeinen Beleg zu bringen). Ich sehe daher keine Grund den Neutralitätsbaustein im Artikel zu belassen.--Gurgelgonzo 15:43, 12. Jul 2006 (CEST)

Deine Argumentation ist wohl so nicht haltbar.

1. Wie gesagt, völkerrechtlich war es ein Bürgerkrieg, d.h. erst müssen Ziele und Struktur der contras genannt werden, dann kommt die Unterstützung durch die USA.

2. Tut mir leid, ich kann die Ziele beim besten Willen nicht finden, kannst Du die entsprechenden Stellen wohl in die Diskussion stellen?

3. Ist ja interessant, also die Verbrechen der Sandinisten gehören nur in den Sandinistenartikel, aber die der Contras gehören sowohl in diesen Artikel als auch in den "Contraartikel"?

Der Neutralitätsbaustein bleibt.--Pisco 11:12, 13. Jul 2006 (CEST)

1. Wenn du der Meinung bist dass die Ziele der Contras nicht genannt werden füge diese und die von dir benutzten Quellen doch einfach in den Artikel ein.
2. Lies bitte den Artikel nochmal sorgfältig durch.
3. Wenn du weiterführende Informationen zu den Verbrechen der Sandinisten hast füge diese bitte unter Nennung der Quellen in den Artikel ein.
Alles was du bisher zum Artikel beigetragen hast war ein Neutralitätsbaustein und ein Eintrag auf der Diskussionsseite. Es wäre schön wenn du etwas ::Substanz liefern könntest, andernfalls werde ich den Neutralitätsbaustein in Kürze wieder löschen. (Die Hierarchie der Beiträge auf den Diskussionsseiten lässt sich übrigens mit einem oder mehreren vorangestellten Doppelpunkte(n) beeinflussen.)
Es wäre nett wenn ich auch mal ein paar andere Benutzer äussern würden.--Gurgelgonzo 11:59, 13. Jul 2006 (CEST)


Ich wäre in der Tat auch dafür, das sich andere Benutzer zu dem Thema äußern (Solltest Du den Neutralitätsbaustein entfernen, muß ich den Artikel auf die Neutralitätsseite stellen.). Mein Wissen über den Contra-Krieg ist nicht so gut, daß ich den Artikel sinnvoll erweitern kann. Ich habe lediglich auf Punkte hingewiesen, die jedem Betrachter ins Auge springen.

Und die Ziele der Contras kann ich immer noch nicht finden, außer dem, eine Diktatur nach kubanischem Vorbild zu verhindern, was ja an sich auch vernünftig ist. Waren sie katholisch, nationalistisch, kapitalistisch, waren es vor allem Großgrundbesitzer, Kleinbauern, Städter, Landbewohner, gehörten sie irgendwelchen ethnischen Minderheiten an? Das ist alles in allem absolut zu wenig. Ich weise auch noch einmal darauf hin, daß eigentlich abgesehen von Beginn und Ende nichts über den Verlauf gesagt wird und der Artikel eigentlich auch insgesamt schlecht formuliert ist. Folgende Gliederung wäre sinnvoll:


1. Hintergründe

Dabei eben nicht nur, was die USA gerne wollten. Ich bin auch kein dezidierter Freund amerikanischer Politik, aber so wie es jetzt da steht, klingt es einfach nur stumpf anti-amerikanisch. Auf jeden Fall fehlt eine Aufzählung der sozialen, politischen, gesellschaftlichen Motive, welche Teile der Bevölkerung veranlasst hat, sich gegen die Sandinisten zu erheben. Amerikanisches Geld mag ein Faktor gewesen sein, aber nicht der einzige.

2. Kriegsverlauf

Wie haben sich die Fronten entwickelt? War es wirklich nur ein Guerillakrieg oder kontrollierten die Contras auch wichtige Städte und strategische Punkte?

3. Kriegsverbrechen

Hier ist der Einfluß des Krieges auf die Zivilbevölkerung und das Vorgehen beider Seiten und der USA festzuhalten.

4. Auswirkungen

Welchen Einfluß hatte der Contrakrieg auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft von Nicaragua? Welche Probleme gibt es, ist eine Versöhnung in Sicht oder eher nicht? --Pisco 13:09, 13. Jul 2006 (CEST)


@Pisco: Dieser Artikel schildert die wichtigsten Fakten, die durch Quellen belegt sind. Und die wären ganz grob: Der Contra-Krieg war eine im wesentlichen von den USA initiierte und finanzierte Aktion. Hier erhob sich keine Bevölkerung, sondern eine Söldnertruppe (die Contras) führten einen Guerilla-Krieg gegen ein Land - und zwar im wesentlichen auf dem Rücken der Zivilbevölkerung. Die USA wurden vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag für diesen völkerrechtswidrigen Krieg verurteilt. Da gibts nichts dran zu deuteln von wegen "Neutralität". Warum die einzelnen Contra-Soldaten in diesen Krieg zogen, ist aus diesen Gründen ziemlich unerheblich und dürfte auch sehr schwer belegbar sein, weil sie ja eine sehr informelle Truppe waren. Meine Meinung dazu: Sie waren arbeitslos und im Exil, da vorher leider in der falschen Truppe gewesen (Nationalgarde des Diktators Somoza). Aus den gleichen Gründen waren sie mit Sicherheit straffe Antikommunisten und daher noch leichter für diese Sache zu gewinnen. Du bist herzlich eingeladen, selber was dazu zu schreiben, aber eine Neutralitätsfrage ist das nicht.

Zu deinen Punkten im einzelnen:

Aus diesen Gründen werde ich den N-Baustein jetzt wieder rausnehmen. Gruß --Pittigrilli 18:48, 13. Jul 2006 (CEST)

Dann bleibt der Artiel noch immer schlecht formuliert und gegliedert, weswegen er mindestens einen Überarbeitzunsgbaustein verdient hat, den ich einfüge.

Bitte gibt konkret an welche Stellen du genau kritisierst. An welchen Stellen genau ist der Artikel schlecht formuliert? Aus welchen Gründen ist der Artikel schlecht gegliedert? Wie könnte eine bessere Gliederung aussehen?--Gurgelgonzo 18:23, 14. Jul 2006 (CEST)

Ich habe mich jetzt in die Thematik ein wenig eingelesen, und habe doch einige Dinge gefunden, die man noch ergänzen muß. Die Contras setzten sich teilweise aus Somoza-Anhängern zusammen, teilweise aus Bürgerlichen, die von der "Landreform" verschreckt wurden, aber ohne die massive Hilfe der USA wohl nicht zu den Waffen gegriffen hätten (Deshalb bei Hintergründen erst, wer die Contras waren, dann, daß sie eigentlich unpopulär waren und essentiell von der USA unterstützt wurden) Später stellten sich noch die Indianer auf die Seite der Contras, weil sie die Sandinisten als Ethnozentristen ansahen, die die Vorherrschaft der Mestizen garantieren sollten, bzw. sogar einen Ethnozentralismus verfolgen würden. Verstärkt wurde diess Ablehnung noch durch die Einführung der Wehrpflicht. Die Miskitos, die sich z.T. aktiv für die Contras einsetzten, wurden umgesiedelt und ihre Dörfer verbrannt, das sollte man auch nicht unerwähnt lassen.

Es ist desweiteren strukturell widersinnig, den Artikel in wirtschaftliche und mil. Kriegführung und dann in wirtschaftliche Entwicklung zu unterteilen, da das eine das andere bedingt. Wirtschaftliche Kriegführung und die daraus resultierende Entwicklung gehören zusammen und die mil. Kriegführung muß davon getrennt aufgeführt werden und ausführlicher, da bis jetzt eigentlich nur Verbrechen der Contras aufgeführt sind, bzw. ein Urteil gegen die USA, welches auch nicht unbedingt unter Kriegsverlauf gehört. Letztendlich müssen die Kriegsauswirkungen dahingehend erweitert werden, daß die langfristigen Auswirkungen (Diskreditierung der Interventionspolitik der USA in Lateinamerika? FLSN und Contras im Demokratisierungsprozeß?) auch Erwähnung finden. MfG-Pisco

Hallo Pisco, diese Argumentation finde ich schlüssig. Wenn Du das in den Artikel einarbeiten willst, viel Erfolg. Gruß --Pittigrilli