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Christentum in Bhutan

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Das Christentum in Bhutan ist eine Minderheitenreligion im Lande.

In Bhutan leben etwa 65.000 Christen, davon etwa 200 Katholiken.

Christen aller Konfessionen sind der Verfolgung ausgesetzt. Territorial ist Bhutan unter der Jurisdiktion der Diözese Darjeeling in Indien. Christen werden gebeten, ihre Religion aufzugeben oder das Land zu verlassen. Es gibt eine relativ große christliche Bevölkerungsgruppe im Süden des Landes. Christen dürfen in Bhutan keine Kirchen bauen. Glaubensrichtungen außer dem Buddhismus oder Hinduismus werden als fremdes Eindringen angesehen.

„Bhutanese Christians Services Centre“ ist eine Nichtregierungsorganisation, die über die Christenverfolgung in Bhutan informiert. „Gospel for Asia“, ein in fünf Sprachen sendender christlicher Radiosender, erreicht Bhutan. In Bhutan existiert eine einzige Kirche. Laut dem Bericht zur Religionsfreiheit des Jahres 2007 des US-Außenministeriums ist keine erzwungene Konversion bekannt geworden.

Juristische Situation

Der christliche Glaube existiert in Bhutan offiziell nicht. Christliche Versammlungen mit mehreren Familien sind verboten. Für Kinder von Christen gibt es keine kostenlose Bildung. Es passiert, dass Christen des Landes verwiesen werden oder ihre Staatsbürgerschaft verlieren. Konversion vom Buddhismus zu anderen Religionen ist verboten.

Quellen