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Christliche Studentenverbindungen

Christliche Studentenverbindungen sind in Mitteleuropa und in einigen anderen Ländern religiös ausgerichtete Studentenverbindungen, bei denen christliche Aspekte im Mittelpunkt ihres Gemeinschaftslebens stehen. Obwohl die erste Verbindung dieser Art bereits 1836 gegründet wurde, entstanden die meisten erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts oder im 20. Jahrhundert. Auch im 21. Jahrhundert werden noch vereinzelt neue gegründet.

Die meisten dieser Verbindungen sind rein katholisch (sie akzeptieren also nur katholisch getaufte Mitglieder), viele auch überkonfessionell, nur ganz wenige sind rein protestantisch (nur evangelisch getaufte Mitglieder). Die nachstehende Einteilung erfolgt nach der jeweiligen Verbandssatzung.

Berühmtestes Mitglied christlicher Studentenverbindungen ist zur Zeit Papst Benedikt XVI..

Die meisten christlichen Studentenverbindungen tragen Couleur („farbentragend“), andere nicht („farbenführend“ bzw. „nicht-farbentragend“). Allesamt schlagen sie grundsätzlich keine Mensuren.

Meist wird die Taufe oder ein ähnliches Glaubenszeugnis als Voraussetzung für die Mitgliedschaft verlangt, seltener reicht auch die Bereitschaft, sich mit der christlichen Lehre auseinanderzusetzen.

Von den Mitgliedern schlagender Studentenverbindungen werden Korporierte christlicher Verbindungen auch abwertend als „Bibelschmeißer“, die schlagenden Verbindungen im Gegenzug als „Schlitzer“ bezeichnet.

Die meisten sind in den folgenden Dachverbänden zusammengeschlossen:

Inhaltsverzeichnis

Katholische Dachverbände

Hauptartikel: Katholische Studentenverbindungen

Rein katholische Dachverbände

Katholische Dachverbände, die sich in verschiedenem Umfang auch für Mitglieder anderer christlicher Konfessionen geöffnet haben

Protestantische Dachverbände

Ökumenische Dachverbände

Als Zusammenschluss mehrere Dachverbände und Einzelverbindungen:

Siehe auch

Literatur