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Bernhard Schweitzer

Bernhard Schweitzer (* 3. Oktober 1892 in Wesel ; † 16. Juli 1966 in Tübingen) war ein deutscher Klassischer Archäologe.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Schweitzer stammte aus einer badischen Offiziersfamilie. Er studierte von 1911 bis 1917 in Heidelberg und Berlin Klassische Archäologie und Klassische Philologie; promoviert wurde er 1917 in Heidelberg bei Friedrich von Duhn mit einer Arbeit über die „Untersuchungen zur Chronologie der geometrischen Stile in Griechenland I“. Bernhard Schweitzer habilitierte sich 1921 in Heidelberg und erhielt 1925 den Ruf als Ordinarius nach Königsberg/Pr., 1932 wurde er als Nachfolger von Franz Studniczka nach Leipzig berufen.

Nach dem Kriegsende wurde er erster 1945 Rektor der Universität Leipzig und trat 1948 die Nachfolge von Carl Watzinger in Tübingen an, wo er 1960 emeritiert wurde.

Er war Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Institutionen, so gehörte er der Zentraldirektion des Deutschen Archäologischen Instituts an und war Ehrenmitglied des Amerikanischen Archäologischen Instituts.

Zu seinen Schülern gehörten Rudolf Horn (Dissertation 1929), Reinhard Lullies (Dissertation im WS 1930/31), Werner Fuchs (Dissertation 1953) und Gerhard Neumann (Dissertation 1960).

Publikationen (Auswahl)

Nachruf

Gnomon 38, 1966, 844-847 (Ulrich Hausmann)

Personendaten
Schweitzer, Bernhard
deutscher Archäologe
3. Oktober 1892
Wesel
16. Juli 1966
Tübingen