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Schulausgangsschrift

Die Schulausgangsschrift (SAS) ist eine Schreibschrift, die seit Ende der 1950er Jahre in der DDR von Renate Tost, Albert Kapr und Elisabeth Kaestner entwickelt wurde. 1968 wurde sie im Rahmen der Einführung eines neuen Lehrplanwerkes durch das Ministerium für Volksbildung der DDR in den Schulen obligatorisch. Sie ersetzte die Lateinische Ausgangsschrift (LA), verzichtete dabei auf an der Sütterlinschrift orientierte Schnörkel und führte an der Druckschrift (DS) orientierte Großbuchstaben ein und ist damit im Vergleich zur LA für Schreibanfänger wesentlich leichter zu erlernen.

Inhaltsverzeichnis

Veränderungen der SAS im Vergleich mit der LA

bei den Großbuchstaben

bei den Kleinbuchstaben

Verwendung

In den Ländern Berlin, Hamburg, Sachsen und dem Saarland ist die SAS die verbindliche Erstschreibschrift. In Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen kann zwischen der SAS und der Vereinfachten Ausgangsschrift (VA) gewählt werden. [1]

Literatur

Quellen

  1. http://www.grundschulverband.de/fileadmin/grundschulverband/Download/aktuell/GSakt91_Bart_50907.pdf Grundschulverband