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Chemnitz-Kleinolbersdorf-Altenhain

Karte
Basisdaten
Fläche: 13,10 km²
Einwohner: 2427 (30. Juni 2001)
Bevölkerungsdichte: 185 Einw./km²
(30. Juni 2001)

Kleinolbersdorf-Altenhain ist der flächenmäßig zweitgrößte Stadtteil der Stadt Chemnitz. Trotz beinaher Verdopplung der Bevölkerung seit 1990 hat dieser Stadtteil bis heute seinen dörflichen Charakter behalten. An die Fluren von Kleinolbersdorf-Altenhain grenzen die Stadtteile Euba, Einsiedel und Adelsberg sowie der Ortsteil Erdmannsdorf der Stadt Augustusburg, der Ortsteil Dittmannsorf der Gemeinde Gornau und der Ortsteil Dittersdorf der Gemeinde Amtsberg. Im Norden befindet sich das Waldgebiet „Schwarzwald“, welches den Status eines Landschaftsschutzgebietes besitzt. Weit nach Süden vorgeschoben ist die Siedlung „Ruhebank“ am „Schwarzen Holz“. Höchste Erhebungen sind der Adelsberg (509 m), der Hungersberg (441,1 m) und der Spitzberg (504,1 m). Bekanntheit über die Ortsgrenzen hinaus genießen auch das Sternmühlental und das Gasthaus „Goldener Hahn“.

Inhaltsverzeichnis

Verkehr

Die B 174 Chemnitz–Zschopau–Marienberg–Tschechien (Zschopauer Straße) grenzt an Kleinolbersdorf und Altenhain. Nach Kleinolbersdorf-Altenhain fährt die Buslinie 56 der CVAG. Die Buslinien 206 und 207 der Autobus Sachsen und der BVO auf der Zschopauer Straße erschließen Randlagen von Kleinolbersdorf-Altenhain.

Geschichte

Kleinolbersdorf und Altenhain bildeten bis zu ihrer Vereinigung im Jahr 1974 selbständige Gemeinden. Im Jahr 1997 wurde die vereinte Gemeinde nach Chemnitz eingemeindet.

Gasthaus „Goldener Hahn“

Im oberen Teil Altenhains befindet sich in Richtung Zschopau auf der linken Seite der Zschopauer Straße das Gasthaus „Goldener Hahn“. Ein Altenhainer Lehnrichter erhielt 1738 die kurfürstliche Genehmigung den Fuhrmanns- und Ausspanngasthof „Alterhahn“ zu errichten. In diesem wurde 1798 eine Schmiedewerkstatt eingerichtet. Bis heute hat sich der Schankbetrieb an der stark frequentierten Bundesstraße erhalten.

Gaststätte „Sternmühle“

Bereits im um 1540 ist von einer „Brettmühle“ im Schwarzbachtal – heute ist das Tal nach der „Sternmühle“ benannt – die Rede. In ihr wurde aus Holzstämmen Bretter gesägt, aber auch schon damals wurde eine Bäckerei und eine Schankwirtschaft betrieben. Der offizielle Schankbetrieb begann im Jahre 1844, als der damalige Besitzer August Bergt für die nun „Sternmühle“ genannte Mühle die Schankkonzession erhielt. Bekannt ist die „Sternmühle“ nicht nur für ihre Küche, sondern auch die durch den Grünaer Künstler Gerhard Franke gestaltete Fassade eines Seitengebäudes, in der die Geschichte des Gasthauses malerisch porträtiert wurde.

Gedenkstätten

Ein Gedenkstein an der Dorfstraße des Ortsteiles Kleinolbersdorf erinnert an den Sozialdemokraten und NS-Gegner Georg Hofmann, der ein Jahr nach den 1933 erlittenen Folterungen starb.

Koordinaten: 50° 47' 45" N, 13° 0' 45" O