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Johannes Volkers

Johannes Georg Heinrich Volkers (* 5. Oktober 1878 in Oldenbrok; † 25. Juni 1944 Oldenburg) war lutherischer Theologe und Landesbischof.

Volkers wurde 1878 als Sohn eines Pfarrers in Oldenbrok geboren. Er studierte er Theologie in Bonn, Erlangen und Berlin und legte 1904 das Examen ab.

Nach Tätigkeit als Pfarrer in Minsen, Jade und Ganderkesee wurde er am 23. Januar 1934 mit der Wahrnehmung der Dienste eines geistlichen Mitglieds des Oberkirchenrates der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg betraut. Am 20. März 1934 erfolgte die Ernennung zum Oberkirchenrat, gleichzeitig nahm er die Funktion des Präsidenten des Oberkirchenrates war. Nach der Ernennung zum Landesprobst am 25. Juni 1934 wurde er am 21. August 1934 in das Amt des Landesbischofs eingeführt.

Volkers, der dem Luthertum verpflichtet war, erhoffte sich von der deutsch-christlichen Bewegung eine Erneuerung der Kirche. Er geriet in Abhängigkeit zum nationalsozialistisch beherrschten Landeskirchenausschuss und war von der Pfarrerschaft isoliert. In den "Burgfrieden" mit der Bekennenden Kirche stimmte er erst nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges ein.

Personendaten
Volkers, Johannes
lutherischer Theologe und Landesbischof
5. Oktober 1878
Oldenbrok
25. Juni 1944
Oldenburg