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Diskussion:Wärmestrahlung

Ich habe den Eindruck daß der letzte Absatz mit den Heizkörpern, Kühlkörpern, ... übervereinfachend bis falsch ist. Bei der Thermoskanne dient die metallische Beschichtung der Reflektion der Wärmestrahlung, Heizkörper geben AFAIK ohnehin vernachlässigbar wenig Wärme über Strahlung ab (die dunklen, matten Beschichtung widerspricht ja auch der traditionell weißen Lackierung bzw. Beschichtung), usw. ...

Kurz hier passt Einiges nicht zusammen, wenn es doch stimmt ist es unverständlich dargestellt, aber ich glaube da ist auch ein wenig "Milchmädchen-Physik" dabei. Kann sich da mal jemand schlau machen? Ich bin selber Physiker, aber würde mich da nicht aus dem Fenster lehnen wollen das sauber und richtig darzustellen, da gibt es jede Menge konkurrierender Prozesse und was man meint, "offensichtlich" der entscheidende Mechanismus zu sein, stellt sich oft als in der Realität vernachlässigbar heraus. --85.179.208.88 20:39, 1. Apr. 2008 (CEST)


"Neben Wärmeleitung und Konvektion ist Wärmestrahlung die Form der Wärmeausbreitung, die in unserer alltäglichsten Umwelt die geringste Wärmeleistung" häh? und die Sonne? geringste Wärme?

Ja, das stimmt schon. z.B. bringt der Golfstrom die Wärme nach Europa (Konvektion), ohne den das Leben dort eher frostig wäre. Dagegen ist das Klima in den südlicher gelegenen Gebieten im Osten Nordamerikas kälter, obwohl dort mehr Wärmestrahlung ankommt. Kalte Polarluft (wieder Konvektion) beeinflusst das Klima mehr. -- Schewek

Mhm, ev seh ich da was flasch, aber woher kommt die Wärme des Golfstromes....mhm,ok, Vulkan wahrscheinlich...

Die Tatsache, dass der Großteil der (Wärme)energie per Strahlung von der Sonne zur Erde transportiert wird bedeutet nicht, dass auf der Erde der weitere Transport ebenfalls per Strahlung geschieht. Sobald die Erde die Energie erhalten hat, d.h. Wasser, Lust, Boden erwärmt sind, geschieht der weitere Transport mehr mittels Konvektion, und weniger per Strahlung. Das liegt daran, dass Materialien auf der Erde vergleichsweise kalt sind, und daher nur schwach strahlen.

Oder ein anderen Beispiel: Ein offenes Fenster an einem sonnigen Wintertag läßt all die Wärmestrahlung ein, aber die Luftbewegung kühlt den Raum stärker ab. Unterbrechen der Konvektion (Fenster schließen) führt zur Erwärmung des Raumes.

Der Punkt im Artikel braucht vielleicht eine Klarstellung dahingehend. -- Schewek


hat das eigentlich historische gründe warum Infrarot und Infrarotstrahlung hier her linken oder ist der deutsche begriff wirklich Wärmestrahlung? und wieso wird das hier dann nicht erwähnt? ich bin im phsikylischen bereich extrem minderbemittelt, aber es kommt mir wie maximal eine notlösung vor. pit 20:04, 31. Mai 2003 (CEST)

Ich sehe hier auch ein Problem, nach meinem Sprachempfinden ist Wärmestrahlung eher, wie im letzten Satz vermerkt, mit Schwarzkörperstrahlung identisch, nicht mit Infrarot. Ich bin dafür Wärmestrahlung in eine Begriffsklärungsseite umzuwandeln, die dann je nach Strachempfinden des aufrufenden zu Infrarot oder Schwarzkörperstrahlung führt. -- Joachim 11:38, 20. Nov 2003 (CET)

Habe das jetzt mal als Basis fuer weitere Diskussionen umgesetzt. Folgenden Absatz am Ende habe ich rausgenommen, da er mir hier unpassend erscheint:
Im Bereich des Heizens von Gebäuden wird der Verlust von Energie durch elektromagnetische Strahlung auch als Wärmestrahlung bezeichnet. Allerdings ist der Energieverlust durch Strahlung in der Regel geringer als der durch Wärmeleitung oder Konvektion entstehende.
-- 141.30.230.88 22:40, 8. Sep 2004 (CEST)

"Bei der von heißen Körpern abgegebenen Strahlung handelt es sich um Elektromagnetische Wellen vieler Wellenlängenbereiche, die korrekt als Schwarzkörperstrahlung bezeichnet werden" - stimmt nicht. Der Schwarze Körper ist eine Idealisierung. Ich versuch mal, die Sache umzuformulieren. --Juesch 11:09, 10. Sep 2004 (CEST)

"Mit zunehmender Temperatur wächst die Intensität der Wärmestrahlung stark an..." - Ist es tatsächlich korrekt, daß die Intensität mit der Temperatur ansteigt? Schließlich handelt es sich ja um elektromagnetische Strahlung, und da höhere Temperatur höherer Energie entspricht, sollte doch die Frequenz zunehmen, oder nicht? --Bastel 14:33, 1. Mär 2005 (CET)

"Da das Emissionsmaximum bei Zimmertemperatur in der Regel im Infraroten liegt, wird Wärmestrahlung oft fälschlicherweise mit Infrarotstrahlung gleichgesetzt, deren Wellenlängen im Bereich zwischen 800 nm und 1 mm liegen." Worauf beziehst sich das "deren". Ich versteh's einfach nicht.

Auch hier: "Diese drei Effekte werden mit dem Transmissions-, Reflexions-, und Absorptionskoeffizienten quantifiziert. Durch den stark nichtlinearen Einfluss der Temperatur auf die Wärmestrahlung ist bei praktischen Anwendungen in Strahlungsöfen, im Gegensatz zu Konvektionsöfen, die auf relativen Temperaturdifferenzen basieren, die absolute Temperatur von großer Bedeutung."

Was basiert auf relativen Temperaturdifferenzen? Die Strahlungsöfen oder die Konvektionsöfen..?

Dieses Sprachverwirrspiel ist hoffentlich nicht Absicht..

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Wärmestrahlung ist ein Gemisch elektromagnetischer Wellen (unterschiedlichster Wellenlängen) und nicht nur Infrarotstrahlung. Jede elektromagnetische Welle wechselwirkt mit Materie. Dabei entstehen wieder neue elektromagnetische Wellen (unterschiedlichster Wellenlängen). Körper bei Raumtemperatur haben im Bereich der Infrarotstrahlung die höchste Strahlungsintensität. Das heißt aber nicht, dass sie nicht auch in anderen Wellenlängenbereichen strahlen (dort aber nur mit geringer Intensität). Erhöht man die Temperatur des Körpers (ca. 900K) entstehen auch elektromagnetische Wellen im Bereich des sichtbaren Lichtes. Der Bereich der Strahlungsintensität des Körpers hat sich hin zu elektromagnetischen Wellen kürzerer Wellenlänge verschoben. Und im übrigen ist 1W Infrarotstrahlung gleich der Energie von 1W Ultraviolettstrahlung. (Nach dem Stand der Wissenschaft.)

--FALC 12:06, 26. Apr 2006 (CEST)

1kg Eisen sind auch genauso schwer wie 1 kg Federn (nach dem Stand der Wissenschaft ;) ), deshalb sind Eisen und Federn noch lange nicht dasselbe, ich finde es immer wieder schade, dass bei wiki selbsternannte Experten an ihrer Privatmeinung festhalten und entsprechende Korrekturen unzulässig wieder streichen. Was soll denn bitte schön der Satz aussagen: "Da das Emissionsmaximum bei Raumtemperatur in der Regel im Infraroten liegt, wird Wärmestrahlung oft fälschlicherweise mit Infrarotstrahlung gleichgesetzt." ? Strahlt ein schwarzer Strahler mit Emissionsmaximum bei Raumtemperatur, dann liegt dieses Maximum immer im infraroten Bereich und nicht nur manchmal oder in der Regel, aber mit Ausnahmen. Dies ist nämlich gerade die Aussage des Wienschen Verschiebungsgesetzes! Ich ändere jetzt nochmal den Text, sollte er nicht durchgehen, ist mir das auch egal.

Wärmestrahlung und Infrarot

Ich möchte hier nicht die Falle Infrarot = Wärmestrahlung öffnen, und bin mit dem Artikel konform (schön, dass das geändert wurde, vor einem Jahr oder so stand hier genau das), dass in den Temperaturbereichen in denen wir uns bewegen, einfach die Infrarotstrahlung die häufigste Form von Wärmestrahlung ist.

Ich frage mich aber, ob zusätzlich dazu, Infrarotstrahlung eventuell im Vergleich zu anderen Spektralbereichen des elektromagnetischen Spektrums bessere Wirksamkeit als Wärmestrahlung auf organische Materialien (d.h. Absorptionskoeffizient) hat? D.h. ist für uns Menschen vielleicht tatsächlich zu einem großen Teil Wärmestrahlung = Infrarotstrahlung?

Falls jemand hierzu Absorptionskoeffizienten kennt, wäre es schön, wenn der Punkt nachgetragen werden könnte.

Zur Wärmestrahlung und Absorption passt vielleicht auch noch das Beispiel der Mikrowelle gut. Da Wasser einen hohen Absorptionskoeffizienten im Mikrowellenbereich hat, wirken die Mikrowellen hier super für Wasser als Wärmestrahlung, für Eis (oder andere Materialien) dagegen nicht.

-- Geoemyda 17:22, 6. Jun. 2008 (CEST)