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Diskussion:Mietnomade

Inhaltsverzeichnis

Tendenziöse Formulierungen

Es ist doch unbestritten, dass das Problem der Mietnomaden zur Existenzbedrohung der Vermieter führen kann und immer öfter auch führt . Die gegenwärtige Rechtsprechung läßt zudem den Vermieter mit diesen Problemen im Regen stehen. Und warum soll dieses Problem nicht bei seinem richtigen Namen genannt werden? Zu den Web-Links: es liegt doch in der Natur der Sache, dass mehrere Links hier enthalten sind, die sich offensichtlich mit den Problemen der Vermieter beschäftigen als umgekehrt. Aber wir können ja durchaus eine Seite verlinken wie z. Bsp. www.Tricks-Tipps-zum-Vermieterbescheißen.de --Anton-Josef 11:09, 25. Mai 2005 (CEST)

LOL! --Wahrerwattwurm Mien Klönschnack 13:34, 25. Mai 2005 (CEST) (auch Wahrervermieterwurm genannt *g*)
Und was soll mir das jetzt sagen? --Anton-Josef 16:33, 25. Mai 2005 (CEST)
Das bedeutet, dass ich über deinen Trickstipps-Link herzlich lachen musste. Zu den Inhalten dieses Artikels kämpfe ich löwenherzig in der Löschdiskussion. --Wahrerwattwurm Mien Klönschnack 19:44, 25. Mai 2005 (CEST)

Ach so, hab gerade mal nachgesehen was LOL bedeutet. Na denn auf in den Kampf. Grüße --Anton-Josef 19:57, 25. Mai 2005 (CEST)

Löschantrag

In der gegenwärtigen Version (Zeitstempel: 05:50, 26. Mai 2005) ist der Eintrag versachlicht und damit akzeptabel. Ich habe deshalb, als LA-Steller, meinen Löschantrag soeben zurückgenommen. --Zollwurf 05:51, 26. Mai 2005 (CEST)

Datenschutz?

Ich habe mal den Punkt Datenschutz eingefügt. Schließlich wiegt das Interesse des unbescholtenen Mieters auf den Schutz seiner Daten genauso schwer wie das Interesse der Mieter nach dem Schutz vor Betrug. Der Artikel ist IMHO immer noch etwas einseitig, vielleicht fallen ja anderen Teilnehmern etwas ausgewogenere Formulierungen ein. --MattiasS 15:37, 26. Mai 2005 (CEST)

Hmm... welche Daten gibt denn der unbescholtene Mieter preis? Doch nur seinen Namen und Geburtsdatum, beides zwingende Bestandteile des Mietvertrags. (Jedenfalls werden nur diese abgeglichen.) Datenschutzrechtlich sehe ich da eigentlich keine Probleme. Etwas anderes ist das Anlegen von "Täterdateien", da werden natürlich schon personenbezogene Daten gespeichert, und ich denke, wer da drinsteht, kann die Löschung verlangen - wird es aber wohl in aller Regel nicht tun, um keine unnötige Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Die Datenschutzproblematik sollte sich wohl mal ein Jurist vornehmen (und, natürlich: IANAL...) --Reinhard 21:11, 26. Mai 2005 (CEST)
Ich halte es schon für kritisch, wenn eine Auskunftei aus allen möglichen Quellen die Information zusammenstückelt, daß ich beispielsweise über die letzten drei Jahre viermal Quer durch die BRD umgezogen bin und drei verschiedene Autos gefahren habe. Vielleicht erfassen diese Auskunfteien auch noch durch geschickte Verknüfung mit anderen Datenbanken (ich hätte nicht am Whiskas-Gewinnspiel teilnehmen sollen), daß ich Katzen mag. Schon wieder ein Grund mehr, mir die Wohnung nicht zu geben. --MattiasS 22:34, 26. Mai 2005 (CEST)
So läuft das doch nicht - keine Auskunftei speichert Daten über die Anfragen und auch nicht über normale Mietverhältnisse (wäre auch ziemlich sinnentleert), die speichern wenn überhaupt nur Negativmerkmale, die man auch aus anderen Auskunftsquellen (Schuldnerregister, Melderegister usw.) bekommen kann. Kein Grund zur Paranoia... --Reinhard 00:17, 27. Mai 2005 (CEST)
Nunja. Die Schufa speichert auch nicht nur Negativmerkmale. Für ein erstes Scoring wird einfach der Schnitt des Straßenzuges herangezogen, was schonmal stigmatisierend wirken kann. Deine Klarstellung ändert wenig daran, daß ein Text in der Form, die primär die Seite des Mieterschutzes beleuchtet, in meinen Augen nicht befriedigend ist. --MattiasS 08:58, 27. Mai 2005 (CEST)
Nun - immer ran ... Wobei der Artikel ja eigentlich mehr beleuchtet, warum derartige Auskunftsverfahren nicht funktionieren bzw. nicht angewandt werden... Und, na ja - für die Bonitätsprüfung das Umfeld-Scoring der eigenen Wohnungen (oder auch fremder, aus denen der potenzielle Mieter gerade ausziehen will) heranzuziehen, wäre ja wohl etwas hanebüchen. Nicht, dass es das nicht gibt, aber das gehört eher in den Bereich "Adresshandel", dort wird die [vermeintliche] Kaufkraft nach Straßenzügen usw. ermittelt, dass die Schufa so etwas in ihren Score hineinrechnet, wäre mir neu. Ganz abgesehen davon hat der Vermieter auch gar keinen Zugang zu den Schufa-Daten (höchstens über den Umweg des Beibringens einer Selbstauskunft, was aber sehr umständlich und zeitraubend ist). Wenn, dann geht es hier eher um (mehr oder minder dubiose) private Auskunfteien. --Reinhard 10:22, 27. Mai 2005 (CEST)

Verstehe das Problem nicht

Alle meine bisherigen Vermieter wollten VOR dem Einzug einen Einkommensnachweis und eine 3-Monats-Kaution und eine Privat-Haftpflichtversicherung haben. Das zusammen mit einer Schufa-Auskunft sollte eigentlich in den allermeisten Fällen sehr gut helfen. Soll hier zufällig Stimmung gemacht werden??? So in Richtung "Florida-Rolf" und alle Sozi-Empfänger seien Schmarotzer, die es zu stigmatisieren gilt... Gibt es Zahlen, wie oft dieses Phänomen tatsächlich auftritt? Wikipedia ist nicht zur Legendenbildung da. 84.182.149.21 02:45, 28. Mai 2005 (CEST)

Lieber Unbekannter, wenn man lesen kann ist man ganz klar im Vorteil. Siehe Versionshistorie, Löschdiskussion und eventuell ist googeln ganz hilfreich. Auch die Tagespresse und die Fernsehsender sind, wenn man will, zum Thema aussagefähig. Meine ganz persönliche Meinung: vor allem IP`s neigen in der WIKIPEDIA zur Legendenbildung, vor allem wenn sie an den Haaren herbei gezogene Argumente anbringen. Oder hast Du im Zusammenhang mit dem Lemma von Sozialhilfeempfängern gelesen? In diesem Sinne, freundliche Grüße, --Anton-Josef 11:04, 28. Mai 2005 (CEST)
Lieber Unbekannter mit dem Pseudonym Anton-Josef! Danke für Deine unfreundliche vorverurteilende Antwort. Leider neigen vor allem Leute wie Du dazu, zu schreiben ohne vorher zu denken. Natürlich habe ich den Artikel, die Diskussion und auch die Löschdiskussion gelesen. Hättest Du meinen Beitrag gelesen und verstanden, wäre Dir evtl. aufgefallen, dass der Sozialhilfe-Empfänger ein VERGLEICH war. Argumentativ enthält Deine Antwort ja ausser "Die Regenbogenpresse berichtet doch alle nasenlang" leider nichts Sinnvolles. Vorsicht Vergleich(!!!): Die Regenbogenpresse berichtet auch gerne mal ekzessiv über Scheinasylanten, Heuschreckenplagen und Florida-Rolfs. Meine Frage war die nach Statistiken, die eine mengenbasierte enzyklopädische Relevanz des (sicherlich vorhandenen) Phänomens erkennen lassen?! In diesem Sinne mindestens genauso freundliche Grüsse zurück. 84.182.157.96 12:35, 28. Mai 2005 (CEST)

Tagespresse = Regenbogenpresse? Wie gesagt, wenn man lesen kann, ist man klar im Vorteil. Schönes Wochenende noch. --Anton-Josef 12:45, 28. Mai 2005 (CEST)

Da es Artikel über Scheinasylanten, Heuschreckenplagen, Florida-Rolfs gibt, können wir ja auch den Artikel Mietnomade behalten. :-) --kh80 •?!• 12:41, 28. Mai 2005 (CEST)
@IP: Und was verstehst du an dem Problem nicht?! Z.B., dass 3 Monatsmieten Kaution ein Witz sind, wenn es bis zu einem Jahr dauert, bis der Vermieter den nichtzahlenden Mieter aus der Wohnung herausgeklagt hat? Dass die Anwalts- und Gerichtskosten dann beim Vermieter hängen bleiben, weil der Mieter vermögenslos oder längst über den Berg ist? Dass der Mieter oft nicht nur die Miete nicht gezahlt hat, sondern die Wohnung komplett verwüstet hat (was die 3 Monatsmieten vollends zum Witz macht)? Dass man Einkommensnachweise fälschen kann? (und im übrigen auch Leute mit geringem oder ohne eigenes Einkommen irgendwo wohnen möchten...) Und wie oben geschrieben: Der Vermieter ist kein Vertragspartner der Schufa - kann eine Schufa-Auskunft also bestenfalls auf Umwegen bekomme. Es geht bei dem Thema "Mietbetrug" sicher um Einzelfälle, aber eben nicht um Ausnahmefälle - die dann auch jeweils einen beträchtlichen wirtschaftlichen Schaden darstellen (und, ja: nicht jeder säumige Mieter ist ein "Mietnomade", führt die Situation mutwillig und wiederholt herbei...). Aber in unser Gesellschaft werden weitaus geringere und aufs Ganze gesehen weitaus seltenere Delikte (Ladendiebstahl, Schwarzfahren - wieviele Leute kaufen ein/fahren mit der Bahn, wie wenige davon sind kriminell, wie gering ist vor allem der jeweilige Schaden) weitaus mehr thematisiert, ich verstehe nicht, warum man dieses Thema nicht behandeln darf! --Reinhard 00:02, 29. Mai 2005 (CEST)
@IP: So etwas wie Forderung eines Einkommensnachweises können allenfalls Vermieter in Freiburg und München einfordern. Angesichts zigtausender leerstehender - weil mangels Nachfrage unvermietbarer Wohnungen - wäre es für viele Vermieter der Ruin, dies zu fordern. Das höchste der Gefühle wäre eine freiwillige Selbstauskunft und selbst die wäre nur in "abgespeckter Form" ratsam, da sonst viele erstklassige Mieter von dem Angebot Abstand nehmen würden (selbst beim Auto-Leasing oder einem Kreditkartenantrag braucht man i.d.R. keine Gehaltsabrechnung vorzulegen). Trotzdem dürfte nach der neuen Rechtsprechung (Einzug von Mietforderungen mittels Urkundenprozess) das Vermieter-Problem der Mietnomaden eher drittrangig sein. Hierbei bedeutet drittrangiges Problem keineswegs Irrelevanz, da es Vermieter-Einzelschicksale gibt, denen dies das Aus bedeutet. Reißerische Zeitungsartikel wie "Feind im Haus" sind allerdings überzogen, da die Hauptprobleme der Vermieter steigende Zinsen, die nach der Mietrechtsreform nicht mehr abgewälzt werden können und steigende Nebenkosten wie Grundsteuern und Müllgebühren, die das Objekt immer weniger vermietbar werden lassen. leptokurtosis999 13:40, 20.03.2006 (CEWT)
Was dem Artikel fehlt ist eine wirtschafltiche Betrachtung. Weswegen gibt es Mietnomanden? -> Unvermietbare Wohnungen. Was sind die Kosequenzen für den Vermieter? -> Wirtschaflichter Ruin ...
Die rein rechtliche Betrachtung greift in meinen Augen zu kurz. Klar ist, dass Mietnomadentum für den Vermieter ein Problem ist, für den Mieter tendenziell eher weniger...
--Badenserbub 10:47, 24. Jul 2006 (CEST)

Messi

Ich habe leider unter dem Begriff Messi nichts hierüber gefunden. :-( R-richter 5. Jul 2005 23:07 (CEST)

Ja und? Was hat das Thema mit Messi zu tun - oder auch mit Messie ? --Reinhard 01:33, 18. Okt 2005 (CEST)

Kontoauszüge?

Was tun, wenn die Makler und Vermieter - um sich vor Mietnomaden zu schützen - verständlicherweise - darauf bestehen, die Kontoauszüge der letzten drei bis vier Monate zu sehen?

--David Mörike 07:51, 16. Dez. 2006 (CET)

Die Auszüge vorlegen ???

Anstieg?

Nach telefonischer Auskunft von Herrn "Olp" Vizepräsident des Amtsgerichts Frankfurt/Main ist kein Anstieg dieser "Einzelfälle" in den letzten Jahren zu verzeichnen. Das nur als Stichprobe, vielleicht ließen sich mehrere Sammeln, damit man das schwammige: "Obwohl über solche Vorkommnisse in neuerer Zeit vermehrt in den Medien berichtet worden ist, bleibt offen, ob dem eine tatsächliche Zunahme an Fällen zugrunde liegt " etwas Konkreter machen kann.

Grüße Stefan3

Nachtrag: Frau K.-E. Schönberg in Berlin sagt, Zahlen werden darüber nicht erhoben. Nach ihrem nicht zitierfähigen "Bauchgefühl" gäbe es keinen Anstieg seit 2002/03