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Amt Eckartsberga

Das Amt Eckartsberga war eine Verwaltungseinheit des 1806 in ein Königreich umgewandelten Kurfürstentum Sachsen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Eckartsberga gelangte 1288 in den dauerhaften Besitz der Wettiner, die hier einen Verwaltungssitz gründeten.

Von 1656 bis 1746 gehörte das Amt Eckartsberga zur Sekundogenitur Sachsen-Weißenfels. 1815 gelangte der größte Teil des Amtes an das Königreich Preußen, folgende Orte jedoch an Sachsen-Weimar: Altengönna, Eberstädter Mühle, Ellersleben, Eßleben, Goldbach, Großneuhausen, Kleinneuhausen, Ködderitzsch, Lehesten, Leuthenthal, Liebstädt, Neckwitz, Neuengönna, Niedertrebra, Nirmsdorf, Nöda, Oberreußen, Orlishausen, Porstendorf, Ranstädt, Rödgen, Rudersdorf, Sachsenhausen, Wittersroda, Wohlsborn und Zwätzen.

In Preußen entstand 1816 der Kreis bzw. Landkreis Eckartsberga, dessen Tradition bis 1952 fortbestand.

Das Territorium des früheren Amtes Eckartsberga liegt heute größtenteils im Bundesland Sachsen-Anhalt, mehrere Orte, insbesondere die obengenannten, gehören zum Freistaat Thüringen.

Die ältesten Erbbücher des Amtes Eckartsberga stammen aus den Jahren 1517 und 1550.

Bestandteile

Städte

Amtsdörfer

Rittergüter

Andere

Amtmänner