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Halacha

Die Halacha [-ˈχaː] (hebräisch הלכה; auf deutsch „Gehen“, „Wandeln“) ist der Name des gesetzlichen Teils der Überlieferung des Judentums, im Unterschied zur Aggada.

In diesen Auslegungen des schriftlichen Kanons der Tora spiegeln sich die unterschiedlichen Meinungen der Rabbiner und Schriftgelehrten wider. Sie zielen auf Verhaltensregeln, die das gesamte Leben der Gläubigen betreffen. Historisch ist die Halacha ein Teil des Talmuds. Sie gehört zur sogenannten „mündlichen“ Überlieferung, die sowohl in Jerusalem als auch in Babylon seit der Zeit nach der Zerstörung des ersten Tempels und der Babylonischen Gefangenschaft festgehalten wurde.

siehe auch

Mischna, Gemara, Kanon, Gebote des Judentums (Mitzwa)