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Brüsseler Nord-Süd-Verbindungsbahn

Nord-Süd-Verbindung
Kursbuchstrecke: 0
Streckennummer: 0
Streckenlänge: 2,6 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Legende
2.6 Bru.-Nord/-Noord
Anfang des Tunnels
1.9 Bru.-Congrès/-Congres
1.3 Bru.-Central/-Centraal
Ende des Tunnels
0.6 Bru.-Chapelle/Kapellekerk
0.0 Bru.-Midi/-Zuid

Die Brüsseler Nord-Süd-Verbindungsbahn verbindet den Brüsseler Nordbahnhof (Brussel-Noord) mit dem Brüsseler Südbahnhof (Brussel-Zuid). Mit ca. 1200 Zügen pro Tag ist die unterirdische, sechsgleisige Strecke die am dichtesten befahrene Eisenbahnstrecke der Welt.

Betrieb und Geschichte

Ursprünglich hatte Brüssel drei Kopfbahnhöfe: Den Bahnhof Bruxelles-Midi/Brussel-Zuid, den Bahnhof Bruxelles-Nord/Brussel-Noord und den Bahnhof Bruxelles-Luxembourg/Brussel-Luxemburg. Diese Situation war für den Bahnbetrieb sehr nachteilig und kostete Fahrgäste, die Brüssel durchreisten, viel Zeit.

Ab 1866 wurde dann der Luxemburg- mit dem Nordbahnhof verbunden (Bahnstrecke Brüssel–Namur), eine Verbindung der beiden Brüsseler Hauptbahnhöfe Brussel-Noord und Brussel-Zuid fehlte aber weiterhin. Als die Senne im 19. Jahrhundert in Brüssel überbaut wurde, kam die Idee auf, auch die neue Eisenbahnverbindung unterirdisch zu realisieren. Nach mehreren Diskussionen entschied man sich 1903 für die Tunnellösung, die Bauarbeiten fingen im Jahr 1911 an und fertig gestellt wurde die neue Strecke in den 1950ern. Die lange Bauzeit ist durch die zwei Weltkriege begründet, die die Bauarbeiten mehrmals unterbrachen. Die Strecke wurde am 4. Oktober feierlich vom König Boudewijn eröffnet und war mit der Fertigstellung von allen Gleisen zum 23. Mai 1954 voll einsatzfähig. Ein Tunnel mit 1.948 m Länge und drei Röhren mit jeweils zwei Gleisen war dabei das Rückgrat der Brüsseler Nord-Süd-Verbindungsbahn.

Strecken

Strecken, die die Nord-Süd-Verbindung am Nordbahnhof verlassen:

Strecken, die die Nord-Süd-Verbindung am Südbahnhof verlassen: