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Internationale Theologenkommission

Die päpstliche Internationale Theologenkommission (ital. Commissione Teologica Internazionale, CTI) wurde auf Anregung der ersten Bischofssynode von 1967 im Jahr 1969 in Rom durch Papst Paul VI. eingerichtet. Der Papst beruft ihre Mitglieder und stellt ihr bestimmte Arbeitsaufgaben.

Ihr wesentlicher Zweck ist die theologische Begleitung des lehramtlichen Wirkens des Papstes und der Bischöfe, insbesondere auch eine Mitarbeit an den Aufgaben der Glaubenskongregation. Die CTI hat derzeit 29 Mitglieder (darunter zwei Frauen) und bereits 21 Gutachten herausgebracht, von denen das beühmte 21. Gutachten noch unveröffentlicht ist (s. Quelle).

Das jüngste 21. Gutachten zum Limbus (2007) erregte internationale Aufmerksamkeit, da es von den Medien als „Abschaffung des Fegefeuers“ fehlinterpretiert wurde.