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Diskussion:Koedukation

Sollte die Koedukation abgeschafft werden?

Alle Personen,die sich durch diese Frage angesprochen fühlen, bitte ich(wenn sie Zeit und Lust haben)ihre Meinung hier nieder-zuschreiben! Am Anfang wäre eine Einleitung wie :Ich bin dafür/ Ich bin dagegen;zum Überblick wirklich sinnvoll.

Liebe Grüße =)

eine Schülerin***

"Hallo", Warum sollten wir sie wieder abschaffen? Es wäre doch Schade, wenn wir in den ltzten 2 Jahrhunderten, wirklich nur die Technik und den Komerz vorangetrieben hätten.

"ein Ex- waldorfschüler"

Ich bin dagegen, die Koedukation abzuschaffen. Ich bin in den 90er Jahren auf ein gemischtes Gymnasium gegangen, Jungsanteil ca. 60 %. Jetzt studiere ich Physikalische Chemie. Ich habe nie eine Benachteiligung bemerken können. (Ich bin ein Mädchen) In Mathematik/Physik/Chemie haben sich Klassenkameraden und Kameradinnen öfters was von mir erklären lassen. Wenn man die Geschlechter trennen würde, dann hätten die Schüler nicht die Möglichkeit, zu sehen, dass es Klassenkameraden/innen gibt, die in Physik richtig gut sind, welche, die normale Leistungen bringen und welche, die auf dem Schlauch stehen, also dass es in beiden Geschlechtern Begabte und weniger Begabte gibt. Gleiche Argumentation für die Fremdsprachen und die anderen Fächer. Ein bisschen Erfahrung mit Geschlechtertrennung habe ich. Ich bin in Bayern zur Schule gegangen, und da werden im Sportunterricht von der 5. bis zur 11. Klasse die Geschlechter getrennt. Hat mir nicht zugesagt. Wenn es wenigstens nur wäre, um sexuelles Unbehagen, zotige Bemerkungen und andere pubertäre Schwierigkeiten zu vermeiden, dann hätte ich Verständnis dafür. Aber es gibt einen verschiedenen Lehrplan für Mädchen und Jungs in Bayern, der traditionelle Vorstellungen widerspiegelt. Für die Mädchen mehr Bodenturnen, für die Jungs viel Fußball. (Ich habe im Schulsport kein einziges Mal Fußball gespielt!!) Der größte Hammer kam aber in der 13.Klasse. Ab der 12. Klasse werden die Sportkurse ja wieder gemischt und es gibt Kurse für gewisse Sportarten. (Basketball, Leichtathletik, Schwimmen, usw.) In der 13. Klasse wurde Fußball angeboten und ein paar Mädchen haben sich für diesen Kurs eingetragen. Daraufhin hat die Schulleitung behauptet, das Verletzungsrisiko wäre zu hoch, wenn Jungen und Mädchen gemeinsam Fußball spielen. Die Mädchen sollten sich wieder austragen. Wir haben uns geweigert, daraufhin wurde der Kurs von der Rektorin Frau Dr. Fuchs gestrichen. (Diese Schule hat es verdient, genannt zu werden, es war das Dalberg-Gymnasium Aschaffenburg. Und eine Rektorin hat den Kurs gestrichen, das belegt meine These, dass Frauenunterdrückung von der gesamten Gesellschaft ausgeht, nicht von den Männern.) Manchmal ist es eine Strafe, in Bayern geboren zu werden. Wie gesagt, Geschlechtertrennung bietet die Möglichkeit, Mädchen und Jungen Verschiedenes zu lehren, wie es im bayerischen Schulsport ja schon der Fall ist. Das kann sich auch in anderen Fächern einschleichen, wenn man Geschlechter trennt. Wenn nicht offiziell, dann auch inoffiziell, wegen Geschlechterrollenvorstellungen in den Köpfen der Lehrer/innen. Wenn Mädchen und Jungs in einem Klassenzimmer sitzen, kriegen beide Geschlechter automatisch dieselben Inhalte gelehrt. Oft höre ich das Argument, Jungs würden sich oft im Unterricht in den Vordergrund drängen, Mädchen nicht zu Wort kommen lassen, usw. und deswegen sollte man die Geschlechter trennen. Aber es ist oft so, dass lautstärkere Schüler schüchterne Schüler in den Hintergrund drängen, das muss nicht vom Geschlecht abhängen. Und da sollte man am gegenseitigen Respekt arbeiten, unabhängig vom Geschlecht. (und an der Achtung voreinander ganz allgemein, auch Hautfarbe, Religion, armes/reiches Elternhaus, usw...) Wie soll das gelernt werden, wenn nicht in der Praxis, hier die gemischte Klasse? Zum Glück sprechen auch ganz pragmatische, organisatorische Gründe für die Koedukation, also kann ich hoffen, dass es so bleibt. Wawa


Abschaffung der Koedukation

Also wie schon Wawrzyniak 1959 herausarbeitete kommt es zu Leistungsveränderungen im Koedukativen Unterricht. Vor allem die Lernerfolge im Sprachunterricht stehen den getrenntgeschlechtlichen Unterricht hinterher. Ebenso ist interessant, das die Lernerfolge der Mädchen in technik für gerennte Klassen steigen. im Mathematischen Bereich werden die Mädchen gestärkt und die Jungs in ihrer Leistung geschwächt. Ebenso ist es sicherlich iunteressant de Konflikt in der Koedukation zu erörtern: Koedukation die juristisch und verwaltungstechnsch durchgeführt wird und die praktisch nicht ausgeglichen Koedukation von Jungen und Mädchen im Unterricht. Mehrere Autoren bemerken zum Beispiel die Aufmerksamkeitsfixiertheit von Jungen im Unterricht (2/3 er Interaktion ist Lehrer männl. Schüler- Interaktion)

EIn Lehramtsstudent mit Hausareit darüber ;-)

Wann wurde Koedukation eingeführt?

Wann genau in der verschiedenen Bundesländern?

Baden-Württemberg: 1966 flächendeckend (http://www.frauen-aktiv.de/aktiv/31/seite10.php)

Kritik am Artikel

Der Artikel ist vielfach vage und verdient es, überarbeitet zu werden. In Irland z.B. meint man mit koedukativen Schulen die wenigen Lehranstalten, in denen Protestanten und Katholiken dieselbe Schule besuchen. Mädchen und Jungen sind in der Regel per se getrennt.

Es fehlt ein Hinweis auf den Begriff "Reflexive Kooedukation"