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Diskussion:Rotflossen-Antennenwels

"Sie wurden bisher nur einzeln, ohne Artgenossen, aber mit anderen großen Fischen als Mitbewohner gehalten" Diese Behauptung ist falsch. Beispielsweise im Münchner Zoo sind zwei adulte Tiere in einem Becken friedlich zusammen, in Gesellschaft von Pacus, Spatelwelse u.dergl.. Bei mir leben zwei Jungtiere von etwa 35 cm Länge auch friedlich zusammen, in Gesellschaft von Arowanas, Tausenddollarfischen, Hochflossenhaiwelsen u.dergl. Bei den Exemplaren aus München habe ich bisher noch keinerlei Aggressionen beobachten können, allerdings bin ich als Besucher nur gelegentlich dort. Hier könnte das Pflegeteam sicher weitere Information geben. Meine beiden Tiere sind von kleinauf zusammen und es gab bisher keine Beißereien untereinander. Sie bevorzugen Ruheplätze, wo sie ohne ihren Artgenossen sind, aber liegen und schwimmen auch beinander. Gelegentlich scheuchen sie sich, aber völlig ohne Beißerei und ohne eine längere Verfolgung. Interessant ist, daß die Dominanz nicht fest bei einem der beiden Exemplare liegt, sondern wechselt. Mal scheucht der eine den anderen, mal umgekehrt, obwohl eines der beiden Exemplare etwa um 5 cm länger ist als das andere. Bilder der genannten Tiere sind verfügbar, allderdings ist nattürlich nur zu sehen, daß jeweils zwei Tiere beisammen sind.

Delf


Da kann ich nur zustimmen. In Duisburg halten wir Rotschwanz-Antennenwelse schon seit Jahrzehnten zu fünft bis sechst zusammen mit Schwarzen Pakus und Tigerspaltewelsen, früher auch mal einem Arowana in einem Becken, das ich als Laie sogar als zu klein bezeichnen würde. Soweit ich das beobachten kann, bin mindestens einmal im Monat da, zeigen die Fische durchaus geselliges Verhalten.

Mondschatten