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Heiligengrabe

Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 53° 9′ N, 12° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Ostprignitz-Ruppin
Höhe: 75 m ü. NN
Fläche: 206,31 km²
Einwohner: 5046 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 24 Einwohner je km²
Postleitzahl: 16909
Vorwahl: 033962
Kfz-Kennzeichen: OPR
Gemeindeschlüssel: 12 0 68 181
Gemeindegliederung: 14 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Am Birkenwäldchen 1a
16909 Heiligengrabe
Webpräsenz:
www.heiligengrabe.de
Bürgermeister: Holger Kippenhahn (WG Heiligengraber Land)
Lage der Gemeinde Heiligengrabe im Landkreis Ostprignitz-Ruppin

Heiligengrabe ist eine Gemeinde im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die Gemeinde liegt im Osten der Prignitz, unmittelbar an der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern. Mit einer Fläche von 206,31 km² gehört sie zu den flächengrößten Gemeinden Deutschlands.

Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Heiligengrabe gehören folgende Orts- und Gemeindeteile:

  • OT Blandikow
  • OT Blesendorf
  • OT Blumenthal
  • GT Dahlhausen
  • GT Glienicke
  • OT Grabow bei Blumenthal [1].
  • OT Heiligengrabe
  • OT Herzsprung
  • OT Jabel
  • OT Königsberg
  • OT Liebenthal
  • OT Maulbeerwalde
  • OT Papenbruch
  • OT Rosenwinkel
  • OT Wernikow
  • OT Zaatzke

Politik

Gemeinderat

Der Rat der Gemeinde Heiligengrabe besteht nach der Kommunalwahl vom 26. Oktober 2003 aus 24 Ratsfrauen und Ratsherren:

Fraktion Sitze
WG-HL 14
BB-G-R 5
WIR-FWG e.V. 4
Die Linke 1

Städtepartnerschaft

Partnergemeinde ist Fahrenbach in Baden-Württemberg.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Das Kloster Stift zum Heiligengrabe aus dem 13. Jahrhundert gilt als besterhaltene Klosteranlage in Brandenburg und ist seit 1998 als Denkmal nationaler Bedeutung eingestuft.

Das Kloster-Stift erfuhr unter dem Kaiser Wilhelm II. besondere Förderung, u. a. wurde die Grabkapelle neugothisch ausgemalt und der Kaiser stiftete ein großes farbiges Kirchenfenster. Dieses Kaiser-Fenster stammt von dem Kirchenmaler und Mosaizisten August Oetken (1868-1951), der schon am Kaiserturm (heute: Grunewaldturm), am Kaiseraltar im Kloster Maria Laach in der Eifel/Rheinland-Pfalz, am Kaiserbrunnen (heute: Deutscher Brunnen in Istanbul/Türkei), am Melanchthon-Haus in Bretten/Baden-Württemberg, an der Elisabeth-Kemenate auf der Wartburg/Thüringen u. a. gearbeitet hatte. Das Heiligengrabe-Kirchenfenster von Oetken zeigt die Äbtissin Adolphine von Rohr und den Kaiser bei der Übergabe des vom letzteren neugestifteten prunkvollen Äbstissinnen-Stabes.

Im Ortsteil Jabel befindet sich eine Dorfkirche im Stil der Preußischen Landbauschule mit einer bemerkenswerten Bohlenbinderkonstruktion

Im Ortsteil Blumenthal befindet sich der von 2003 bis 2004 erbaute Aussichtsturm Blumenthal. Er ist der höchste Holzaussichtsturm in Deutschland.

Geschichtsdenkmale

Sport

Im Mai 2008 wurde Heiligengrabe von der Landesregierung Brandenburg als Brandenburgs «Sportlichste Gemeinde» ausgezeichnet, da jeder fünfte Einwohner in einem Sportverein aktiv ist.[2]

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Heiligengrabe besitzt mit der Anschlussstelle Herzsprung einen Zugang zur A 24 (Hamburg–Berlin). Ferner befinden sich in den Ortsteilen Rosenwinkel und Blumenthal zwei Bahnhöfe an der Bahnstrecke Meyenburg–Neustadt (Dosse), die im Zweistundentakt von der Linie PE73 der Prignitzer Eisenbahn sowie in den Ortsteilen Heiligengrabe und Liebenthal zwei Bahnhöfe an der Bahnstrecke Wittenberge–Strasburg, die im Stundentakt von der Linie RE6 – auch PrignitzExpress genannt – der DB Regio bedient werden.

Ansässige Unternehmen

Schulen

Bilder

Literatur

Fußnoten

  1. Märkische Oderzeitung, 8. September 2005, S. 11
  2. DDP: Heiligengrabe ist «Sportlichste Gemeinde» des Jahres, vom 18.05.2008, Abgerufen am 19.05.2008