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Rainer Küchenmeister

Rainer Küchenmeister (* 1926 in Ahlen/Westfalen) ist ein deutscher Maler und Hochschullehrer.

Leben

1928 zog er mit seinen Eltern nach Berlin, wo sein Bruder Claus Küchenmeister geboren wurde. Nach dem Schulbesuch begann er 1941 eine Ausbildung als Dekorationsmaler. Bereits vorher hatte er dem Maler und Bildhauer Kurt Schumacher, einem Freund seines Vater Walter Küchenmeister, bei der Ausgestaltung der Eingangshalle der „Neuen Post“ in Berlin-Schöneberg assistiert und dabei vor allem die Grundtechniken der Wandmalerei erlernt.

Auch bei der politischen Arbeit unterstützte er seinen Vater und dessen Freunde, nach deren Verhaftung wurde er im Jugendkonzentrationslager Moringen inhaftiert und 1945 noch in ein Wehrmachts-Strafbataillon gesteckt. Seine Mutter starb währenddessen bei einem Luftangriff auf Berlin.

Nach der Befreiung wollte er unbedingt ein künstlerisches Studium beginnen, allerdings wurde er nur an der Kunsthochschule Weißensee probehalber aufgenommen und auch dort bereits nach kurzer Zeit relegiert. 1946/47 besuchte Küchenmeister die Bielefelder Meisterschule für das deutsche Handwerk. In den 1950er Jahren lebte er vorwiegend in Westberlin, fand aber dort als Maler keine Anerkennung. Erst gegen Ende des Jahrzehnts in Paris wurden seine Bilder zum ersten Mal beachtet. 1969 erfolgte seine Berufung zum Professor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und er wurde Ordentliches Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

Rainer Küchenmeister lebt in der Normandie und in München.

Preise

Personendaten
Küchenmeister, Rainer
deutscher Maler
1928
Ahlen