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Iowa Vanes

Im Bereich der Gewässerregulierung stellen Iowa Vanes („vane“ = englisch für Flügel, Leitblech) eine Alternative zu Buhnen und Spundwänden zur Uferbefestigung dar.

A. Jacob Odgaard – Professor an der University of Iowa – führte sie erstmals am East Nishnabotna River (1984) und am West Fork Cedar River (1984) ein, um Erosion und Flussbettverlagerung im Bereich von Autobahnbrücken zu verhindern.

Funktionsweise

Felder von Leitwänden (so genannte „vanes“) werden am Außenufer des Flusses eingebracht. Sie sind ca. 10 bis 25° gegen die Strömung geneigt. Im Hochwasserfall werden sie überströmt und erzeugen durch die grundnahe Umlenkung eine Sekundärströmung. Dadurch wird der Geschiebestrom an das Außenufer gelenkt. Die Hauptstromlinie verlagert sich so zur Innenseite.

Die Folge ist eine Ablagerung von Geschiebe an der erosionsgefährdeten Außenflanke des Gerinnes. Dabei werden die Vanes mitunter Teil der Geröllbank.

Bauweisen

Alle hinreichend im Grund verankerten Bauweisen des technischen Wasserbaus sind prinzipiell geeignet:

Referenzen

  1. http://pubs.usgs.gov/sir/2004/5272/