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Diskussion:Reimchronik der Stadt Köln

Diskussion aus dem Review des 5. Schreibwettbewerbs (September 2006)

nominiert von MSchnitzler2000

Die Reimchronik von Gottfried Hagen ist ein bedeutendes Werk der Kölner Literaturgeschichte im Mittelalter. Der Artikel basiert auf meiner eigenen Germanistik-Seminararbeit zu diesem Thema an der Uni Köln. Ich habe den Text bezüglich Format, Sprache und Inhalt an die Wikipedia angepasst.

In den nächsten Tagen werde ich meine Literatur noch einmal durchforsten, um evtl. noch weitere Infos zu ergänzen. Außerdem werde ich einen eigenen Artikel zum Autor Gottfried Hagen erstellen, deshalb der rote Link in der Einleitung. Die Bilder sind noch nicht besonders spektakulär oder aussagekräftig, mal sehen, ob ich da noch was besseres finde. --MSchnitzler2000 01:46, 10. Sep 2006 (CEST)

Ich habe nun noch einige Informationen ergänzt. Außerdem habe ich weitere Bilder ergänzt. Abbildungen von Gottfried Hagen, den Overstolzen oder den Bischöfen finde ich leider nicht. Bei den Quellen habe ich die Kurzzitierweise verwendet, da die vollständigen Titel alle in der Literaturliste stehen. Die Idee einer Scroll-Liste habe ich vom Artikel September 2006 übernommen. --MSchnitzler2000 22:33, 14. Sep 2006 (CEST)

Der Artikel über Gottfried Hagen enthält nun auch alle wichtigen Infos, die meine Literatur bietet. --MSchnitzler2000 01:36, 15. Sep 2006 (CEST)

Der 5. Schreibwettbewerb ist beendet. -- Dishayloo + 16:50, 23. Okt. 2006 (CEST)

juryreview der schreibwettbewerbsversion

Danke für die ausführliche Kritik! Die kleinen Mängel habe ich korrigiert. Welche Begriffe sollen denn deiner Meinung nach noch verlinkt werden? Ich habe auch noch mal meine Literatur durchgeblättert und bei von Groote ein paar Seiten über die Handschriften gefunden. Die hatte ich zuvor entweder übersehen oder als nicht so wichtig erachtet. Der Mangel an Bildern ist das größte Problem. Für meine Seminararbeit, auf der dieser Artikel basiert, hatte mir mein Dozent damals eine unveröffentlichte Druckfahne der Trierer Neuedition zur Verfügung gestellt, die keine Bilder enthält. Das Original wird, wie mir Andrea Rapp auf meine Anfrage mitgeteilt hat, erst Anfang nächsten Jahres erscheinen. Auch bei von Groote gibt es keine Abbildung. Sonst fällt mir keine mögliche Quelle ein. Es sei denn, jemand hat Zugang zu den Originaldokumenten. --MSchnitzler2000 19:05, 24. Okt. 2006 (CEST)
super, jetzt ist alles das da, wsa dich im SW wohl die platzierung gekostet hat!--poupou l'quourouce Review? 13:26, 25. Okt. 2006 (CEST)

Ich bin immer noch nicht zufrieden... Ich hatte MSchnitzler2000 schon geschrieben, daß ich den Part der Handschriftenbeschreibung mal überarbeite. Die ist leider nicht so doll (und auch immer noch nicht klar genug: Ich kapiere das erst seit ich den Eintrag im VL gelesen habe). Und dann sind da auch noch meine Mäkeleien zur Wettbewerbs-Version:

Bei einem schnellen Blick über den Text scheint sich an diesen Stellen noch nichts oder nicht viel gebessert haben: Wäre toll, wenn das noch mal überarbeitet würde. Gruß --Henriette 14:33, 25. Okt. 2006 (CEST)

Du beklagst dich auf der KEA-Seite über eine fehlende Antwort. Zu deiner Kritik kann ich allerdings nicht viel sagen, weil ich es nicht besser weiß. Du hast ja selbst eine umfangreiche Überarbeitung angekündigt. Ich bin gespannt, was du zu bieten hast. --MSchnitzler2000 13:24, 28. Okt. 2006 (CEST)
Ich recherchiere gerade sämtliche verfügbare Literatur nach und finde lauter Hinweise, die mir die Einzigartigkeit dieser Handschrift plausibel machen. Du hast da einiges an Argumentation verschenkt. Das ist ausgesprochen schade! --Henriette 04:04, 29. Okt. 2006 (CET)

Exzellenzkandidatur Okt./Nov. 2006 (bisher nicht exzellent)

Diese Kandidatur läuft vom 25. Oktober bis zum 14. November 2006.

Die Reimchronik der Stadt Köln ist ein zentrales Werk der Kölner Literaturgeschichte. Gottfried Hagen schrieb das Boich van der stede Colne im Jahr 1270, ein Jahr später ergänzte er einen Nachtrag. Die mittelalterliche Chronik beschreibt die Geschichte Kölns mit speziellem Fokus auf die Jahre 1250 – 1270 und vereint dabei historische Fakten mit Legenden (z.B. die Heilige Ursula). Im Mittelpunkt steht der Kampf um die Freiheit der Stadt zwischen dem (vom Autor unterstützten) Patrizier-Geschlecht der Overstolzen und den als machtgierig beschriebenen Bischöfen. Gottfried Hagen wollte mit seinem Werk die Bürger der in einer Krise befindlichen Stadt warnen.

Zu Gärtner et al. zitiere ich die Antwort von Frau Rapp auf meine diesbezügliche Anfrage: „Leider ist der Vermerk "im Druck" immer noch aktuell - aber nicht mehr lange. Wir sind derzeit bei den abschliessenden Feinsatzarbeiten, so dass der Band vermutlich Anfang naechsten Jahres erscheinen wird.“ Ich habe einen entsprechenden Hinweis im Artikel ergänzt. --MSchnitzler2000 22:05, 26. Okt. 2006 (CEST)
Die unveröffentlichte Magisterarbeit bereitet mir auch extreme Bauchschmerzen. --Henriette 03:33, 29. Okt. 2006 (CET)
Ist in Forschungskreisen aber nun wirklich nichts ungewöhnliches. Und wir wollen doch professioneller arbeiten. Marcus Cyron Bücherbörse 06:56, 29. Okt. 2006 (CET)
Sicher ist das in der Wissenschaft nicht ungewöhnlich, aber 1. schreiben wir hier immer noch eine Enzyklopädie für die Allgemeinheit und keine Semesterarbeit für die Uni und 2. zieht der Autor aus der Arbeit hochproblematische Schlüsse (siehe meine Anmerkungen auf der Disk.) - allerdings vermute ich, daß da einiges nur schräg formuliert ist. Denk nur mal an die "stabilen Versionen": Gesetzt den Fall, wir sollten so einen Artikel bewerten, ist es hochproblematisch wenn größere Teile des Artikels (schau mal auf die Fußnoten) aufgrund einer unveröffentlichten Arbeit geschrieben wurden. Das kann man kaum verfizieren, weil es letztendlich schwer von außen zu beurteilen ist, ob der Autor der unveröffentlichten Arbeit schräge Dinge schrieb oder der Autor unseres Artikels. --Henriette 12:29, 29. Okt. 2006 (CET)
@Marcus: Das entscheidende ist, *wer* die Arbeit zitiert. Wenn der Magistervater eine Arbeit für so solide und gelungen hält, daß er sich traut, sie in seinen Aufsätzen zu zitieren (das kommt vor, das kenne ich auch), dann ist das völlig o.k. und etwas ganz anderes, als wenn der Verfasser der Arbeit selbst sie (wie hier) zur dominanten Grundlage einer 'Veröffentlichung' macht. Hier fehlt dann einfach das fachliche Urteil der peers, ein institutionalisiertes Über-Ich, das den Schritt vom Schreibtisch in die scientific community reguliert. Es hat schon einen Grund, warum erst Dissertationen als selbständige Forschungsleistungen gelten, die ganze Fakultät die Gutachten lesen und notfalls Einspruch erheben darf und die Arbeit grundsätzlich veröffentlicht werden muß, Magisterarbeiten aber rein rechtlich und vom Verfahren her einer einfachen Seminarhausarbeit gleichgestellt sind (sie gehören urheberrechtlich dem Prüfer, nicht dem Prüfling!). Durch solche Status- und Verfahrensfragen blickt natürlich ein frischgebackener Magister nicht durch, aber dafür sind hier ja auch ältere Hasen anwesend ;-) --Sigune 13:50, 29. Okt. 2006 (CET)