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Bahnstrecke Kunčice nad Labem–Vrchlabí

Kunčice nad Labem–Vrchlabí
Kursbuchstrecke: ČD 044
Streckenlänge: 4,47 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Legende
von Trutnov (vorm. ÖNWB)
0,00 Kunčice nad Labem früher Pelsdorf 415 m
nach Stará Paka (vorm. ÖNWB)
Podhůří früher Harta 435 m
4,47 Vrchlabí früher Hohenelbe 465 m

Die Bahnstrecke Kunčice nad Labem–Vrchlabí ist eine Nebenbahn in Tschechien, welche ursprünglich von der Österreichischen Nordwestbahn (ÖNWB) errichtet und betrieben wurde. Sie beginnt in Kunčice nad Labem (Pelsdorf) und führt im Elbtal nach Vrchlabí (Hohenelbe) im Riesengebirge.

Geschichte

Eröffnet wurde die Strecke am 1. Oktober 1871.

Nach der Verstaatlichung der StEG ging die Strecke am 1. Januar 1908 an die k.k. österreichischen Staatsbahnen kkStB über. Nach dem Ersten Weltkrieg traten an deren Stelle die neugegründeten Tschechoslowakischen Staatsbahnen ČSD.

Nach der Angliederung des Sudetenlandes an Deutschland im Herbst 1938 kam die Strecke zur Deutschen Reichsbahn, Reichsbahndirektion Breslau. Im Reichskursbuch war die Verbindung nun als KBS 155f Ruhbank und Merzdorf (Rsgb)–Landeshut–Königshan(–Schatzlar)–Trautenau(–Freiheit-Johannisbad)–Pelsdorf(–Märzdorf [Böhmen])–Hohenelbe enthalten. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam die Strecke wieder zur ČSD.

Der Fahrplan 2008 sieht werktäglich 29 Reisezugpaare vor, welche jeweils im Anschluss an die Züge der Strecke Stará Paka–Trutnov verkehren. Einige der Züge werden auch bis Trutnov durchgebunden. Eingesetzt werden dafür ausschließlich die bewährten zweiachsigen Triebwagen der ČD-Baureihe 810.