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Integrative Therapie

Die Integrative Therapie als Form der Humantherapie wurde seit den 1970er Jahren in Deutschland und der Schweiz von Hilarion G. Petzold und Mitarbeitern am Fritz-Perls-Institut entwickelt. Sie verbanden dabei bewegungs-, sozio- und psychotherapeutische Ansätze und entwickelten eine eigene Metatheorie.

Die psychotherapeutischen Hauptquellen der Integrativen Therapie sind das Psychodrama, die Gestalttherapie, die aktive Psychoanalyse nach dem ungarischen Psychoanalytiker Sándor Ferenczi sowie Ansätze der Verhaltenstherapie. Die wichtigsten Philosophen, die die Entwicklung der Integrativen Therapie beeinflussten sind Merleau-Ponty, Gabriel Marcel und später Hermann Schmitz.

Seit Dezember 2005 ist die Integrative Therapie in Österreich als 20. Psychotherapieverfahren nach dem Psychotherapiegesetz BGBl. Nr. 361/1990 anerkannt. Die Ausbildungshoheit hält die Donau-Universität Krems, Department für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie.[1]

Einzelnachweise

  1. http://www.donau-uni.ac.at/psymed/it

Literatur