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Erzbistum Avignon

Basisdaten
Staat Frankreich
Metropolitanbistum Erzbistum Marseille
Diözesanbischof Jean-Pierre Cattenoz
Emeritierter Diözesanbischof Raymond Bouchex
Generalvikar Dominque Vallon
Fläche 3.578 km²
Pfarreien 178 (31.12.2007 / AP2008)
Einwohner 503.000 (31.12.2007 / AP2008)
Katholiken 352.000 (31.12.2007 / AP2008)
Anteil 70 %
Diözesanpriester 120 (31.12.2007 / AP2008)
Ordenspriester 21 (31.12.2007 / AP2008)
Ständige Diakone 25 (31.12.2007 / AP2008)
Katholiken je Priester 2.496
Ordensbrüder 61 (31.12.2007 / AP2008)
Ordensschwestern 216 (31.12.2007 / AP2008)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Französisch
Kathedrale Notre-Dame-des-Doms
Anschrift Archeveche
35 rue d'Annanelle
84000 Avignon
France
Webpräsenz catholique-avignon.cef.fr
Kathedrale Notre-Dame-des-Doms zu Avignon

Das in Frankreich gelegene Erzbistum Avignon (-Apt, Cavaillon, Carpentras, Orange, e Vaison) (lat. Archidioecesis Avenionensis (-Aptensis, Cavallicensis, Carpentoractensis, Auraiacensis e Vasionensis) wurde im 4. Jahrhundert als Bistum begründet und am 21. November 1475 zum Erzbistum erhoben. Im Mittelalter zeitweise die Residenz verschiedener Päpste und bis zur Säkularisation dem Kirchenstaat zugehörig, wurde es nach seiner Aufhebung am 29. November 1801 als Bistum wiederbegründet. Als Suffragan dem Erzbistum Aix unterstehend, wurde es am 6. Oktober 1822 wiederum zum Erzbistum erhoben und erhielt u.a. das Bistum Montpellier zum Suffragan. Am 6. August 1877 änderte es seinen Namen zur heutigen Bezeichnung ab, womit es die in seiner Diözese gelegenen säkularisierten Bistümer wieder aufgriff. Im Rahmen der Diözesanreformen verlor Avignon am 16. Dezember 2002 seinen Status als Metropolitansitz und damit seine Suffraganbistümer. Der Rang eines Erzbistums wurde beibehalten, jedoch untersteht es kirchenrechtlich seitdem dem Erzbistum Marseille.

Ehemalige Suffraganbistümer:

Siehe auch