Heim

DEL 2002/03

DEL 2002/03
Deutscher Meister 2003 Krefeld Pinguine
Absteiger Schwenninger ERC Wild Wings (LE)
Aufsteiger Wölfe Freiburg
LE = Lizenzentzug

Am 6. September 2002 fand der erste Spieltag der Saison 2002/03 der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) statt.

Inhaltsverzeichnis

Vorrunde

Club Sp S PSS PSV N Tore Punkte
1. Eisbären Berlin 52 30 5 9 8 188:134 109
2. Kölner Haie (M) 52 26 4 15 7 151:117 101
3. Düsseldorfer EG Metro Stars 52 24 10 4 14 151:117 96
4. Adler Mannheim 52 25 8 3 16 152:129 94
5. Nürnberg Ice Tigers 52 23 7 6 16 133:127 89
6. Krefeld Pinguine 52 20 8 2 22 147:133 78
7. Kassel Huskies 52 19 7 7 19 118:127 78
8. Hamburg Freezers 52 17 10 6 19 154:152 77
9. Iserlohn Roosters 52 17 8 8 19 142:132 75
10. Hannover Scorpions 52 18 5 5 24 142:150 69
11. Augsburger Panther 52 16 6 6 24 127:146 66
12. ERC Ingolstadt (N) 52 16 5 7 24 122:135 65
13. Frankfurt Lions 52 14 6 6 26 133:171 60
14. Schwenninger ERC Wild Wings 52 4 6 11 31 99:184 35

Am 9. März 2003, nach dem 52.Spieltag, standen sowohl die Play-Off-, als auch die Play-Down-Spiele fest: Die ersten 8 der obigen Tabellen spielten um die Meisterschaft, die letzten beiden (Frankfurt und Schwenningen) gegen den Abstieg.

Play-Downs

Die beiden Tabellenletzten Frankfurt Lions und Schwenninger ERC Wild Wings traten ab dem 12. März in den Play-Downs (Modus: "best of seven") gegeneinander an:

Sportlicher Absteiger waren damit die Frankfurt Lions. Da über die Schwenninger Wild Wings das Insolvenzverfahren eröffnet wurde, wurde ihnen die Lizenz entzogen und sie mussten den Gang in die unteren Ligen antreten. Frankfurt bleibt dadurch in der DEL und wird im darauf folgenden Jahr Deutscher Meister.

Play-Offs

Viertelfinale

Im Viertelfinale (Modus: "best of seven") kam es ab dem 12. März zu folgenden Begegnungen:

Die Eisbären Berlin, Kölner Haie, Krefeld Pinguine und Adler Mannheim haben das Halbfinale erreicht.

Halbfinale

Im Halbfinale (Modus: "best of five") kam es ab dem 28. März zu folgenden Begegnungen:

Damit trafen die Kölner Haie im Finale um die Deutsche Eishockey-Meisterschaft auf die Krefeld Pinguine


Finale

Im Finale (Modus: "best of five") trafen die beiden rheinischen Vereine Kölner Haie und Krefeld Pinguine ab dem 11. April aufeinander:

Krefeld kratze bei ihrer 2:0 Führung an Siegen an einem Rekord den der EC Hedos München in der Finalserie der Saison 1993/94 gg. die Düsseldorfer EG aufgestellt hatte aber da Köln mit dem knappen Sieg (3:2) das dritte Spiel für sich entschied, wurde daraus nichts.

Damit konnten die Krefeld Pinguine (ehemals Krefelder EV) über ihren ersten DEL-Meistertitel und ihren zweiten Titelgewinn insgesamt jubeln. Die Kölner Haie mussten sich mit dem Vizemeistertitel begnügen.

Überraschungen

Die größte Überraschung war natürlich der Titelgewinn der Krefeld Pinguine, aber es gab auch andere unerwartete Ereignisse:

Die Eisbären Berlin verloren überraschend im Halbfinale gegen die Krefelder Pinguine, obwohl die Eisbären als Topfavorit für die Meisterschaft galten und die Vorrunde mit 109 Punkten als 1. abschlossen.

Beste Spieler der Hauptrunde

Deutscher Meister 2002/03 Krefeld Pinguine

Tor: Roger Nordström, Robert Müller
Verteidigung: Paul Dyck, Christian Ehrhoff, Daniel Kunce, Dan Lambert, Sergej Stas, Andreas Raubal, Darryl Shannon, Mario Doyon
Angriff: Thomas Brandl, Steffen Ziesche, Gary Shuchuk, David Musial, Brad Purdie, Patrik Augusta, Günther Oswald, Jonas Lanier, Christoph Brandner, Stephane Barin, Bill Bowler, Adrian Grygiel, Sandy Moger
Trainer: Chris Valentine bis Dezember 2002, Butch Goring seit November 2002, Karel Lang (Torwarttrainer)