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Propaganda der Tat

Die Propaganda der Tat (oder Propaganda durch die Tat, aus dem Französischen propagande par le fait) ist ein Konzept, welches durch ihre Rolle in der anarchistischen Bewegung des späten 19. Jahrhunderts bekannt wurde. Aktionen und Taten mit Vorbildscharakter sollten die Gesellschaft „aufwecken“ und in der Bevölkerung Sympathien schaffen, um somit als Mittel für politische und soziale Veränderung zu dienen. Durch die Häufung von anarchistischen Bombenanschlägen und Königsmorden wurde der Begriff Propaganda der Tat in der Öffentlichkeit zunehmend zum Synonym für anarchistische Attentate, und die anarchistische Bewegung wurde oft als gewalttätig und „terroristisch“ bezeichnet.

Eine Renaissance erlebte der Begriff unter anderen Vorzeichen in den späten sechziger Jahren im Zuge der 68er-Bewegung, mit der Stadtguerilla und insbesondere der RAF.

Inhaltsverzeichnis

Anarchistische Hintergründe

Verschiedene Definitionen für Propaganda der Tat

Ein früher Verfechter der Propaganda der Tat war der italienische Revolutionär Carlo Pisacane (1818 – 1857). In seinem „Politischen Testament“ schrieb er 1857, dass Ideen aus Taten entspringen und nicht umgekehrt. Michael Bakunin (1814 – 1876) bemerkte in „Briefe über die Gegenwärtige Krise an einen Franzosen“ (1870): „Wir müssen unsere Prinzipien nicht mit Worten, sondern mit Taten verbreiten, denn dies ist die populärste, stärkste und unwiderstehlichste Form der Propaganda.“ [1]

Der Ausdruck „Propaganda der Tat“ fand stärkere Verbreitung durch den französischen Anarchisten Paul Brousse (1844 – 1912). In einem Artikel gleichen Namens, veröffentlicht in der Augustausgabe des „Bulletin der Juraförderation“ 1877, nannte er die Pariser Kommune von 1871, eine Arbeiterdemonstration in Bern, die provokativ eine rote, sozialistische Fahne benutzte, und den Benevento Aufstand in Italien als Beispiele für die Propaganda der Tat. [2] Einige Anarchisten, wie z. B. Johann Most setzten sich für die Veröffentlichung von Gewalttaten als Vergeltung gegen Konterrevolutionäre, denn „wir predigen nicht nur Taten an und für sich, sondern auch als Propaganda.“ [3] Most übte früh Einfluss auf die amerikanischen Anarchisten Emma Goldman und Alexander Berkman aus.[4]

Ab den 80er Jahren des 19. Jh. wurde die Redewendung „Propaganda der Tat“ innerhalb als auch außerhalb der anarchistischen Bewegung verwandt, um einzelne Bombenanschläge und Attentate auf Staatsoberhäupter oder auf Tyrannen zu bezeichnen. Jedoch distanzierten sich schon ab 1887 wichtige Persönlichkeiten der anarchistischen Bewegung von solchen individuellen Taten. Peter Kropotkin schrieb z. B. in jenem Jahr in „Le Révolté“: „Es ist eine Illusion zu glauben, dass einige Kilo Dynamit genug sein werden, um gegen eine Koalition von Ausbeutern zu gewinnen.“ Eine ganze Reihe von Anarchisten sprach sich für die Abkehr von dieser Art von Taktiken zugunsten einer gemeinsamen revolutionären Aktion aus, z. B. durch die Gewerkschaftsbewegung. Der Anarcho-Syndikalist Fernand Pelloutier setzte sich 1895 für die erneute anarchistische Teilnahme in der Arbeiterbewegung auf der Grundlage ein, dass der Anarchismus ganz gut ohne „den individuellen Bombenleger“ auskommt. [5]

Die politische Repression der Anarchisten und der Arbeiterbewegung, etwa durch die berüchtigten französischen lois scélérates, die auf die erfolgreichen Bomben- und Mordanschläge folgten, kann zur Aufgabe dieser Art von Taktiken beigetragen haben, obwohl natürlich auch umgekehrt zuerst die Repression bei diesen Anschlägen eine Rolle gespielt haben kann. Die Uneinigkeit der französischen sozialistischen Bewegung, die in viele Gruppen aufgeteilt war, und die Hinrichtung und die Verbannung vieler Kommunarden in Strafkolonien im Zuge der Niederschlagung der Pariser Kommune begünstigten Einzelaktionen dieser Art. [6]

Zu den Theoretikern, die die Propaganda der Tat befürworteten gehörten die italienischen Anarchisten Luigi Galleani und Errico Malatesta. Malatesta beschrieb die Propaganda der Tat als gewalttätige gemeinschaftliche Aufstände, die dazu gedacht waren, die nahe bevorstehende Revolution auszulösen. [7] Für den deutschen Anarchisten Gustav Landauer bedeutete die Propaganda der Tat die Schaffung libertärer sozialer Gebilde und Gemeinschaften ohne jeglichen Einsatz von Gewalt, die als Beispiel für andere zur Wandlung der Gesellschaft dienten. [8] In „Schwache Staatsführung, Schwache Menschen“ schrieb er, dass der Staat nicht etwas sein, das „jemand einschlagen oder zerstören könne. Der Staat stellt das Verhältnis zwischen Menschen dar ..... man zerstört ihn, indem man andere Verhältnisse eingeht“. [9]

Im Jahre 1886 schuf der Anarchist Clément Duval eine Art der Propaganda der Tat indem er 15.000 Francs aus der Villa eines Angehörigen der Pariser Schickeria stahl, ehe er das Haus versehentlich in Brand setzte. Er wurde 2 Wochen später gefasst und zum Tode verurteilt, wobei er, als man ihn aus dem Gerichtssaal schleifte rief: „Lang lebe die Anarchie!“ Das Urteil wurde später in Arbeitslager auf der Teufelsinsel in Französisch Guyana umgewandelt. In der anarchistischen Zeitung „Révolte“ machte Duval die bekannte Aussage: „Diebstahl besteht nur durch die Ausbeutung des Menschen .... wenn die Gesellschaft dir das Existenzrecht abspricht, muss du es dir nehmen....der Polizist verhaftete mich im Namen des Gesetzes, ich schlug ihn im Namen der Freiheit“.

Die Propaganda der Tat ist auch mit dem „Illegalismus“ verwandt, einer anarchistischen Philosophie, die hauptsächlich in Frankreich, Italien, Belgien und in der Schweiz des frühen 20. Jh. als Auswuchs anarchistischer Individualität entstand. Die Illegalisten verfolgten offen die Kriminalität als Lebensstil. Unter Einfluss des Theoretikers Max Stirner und seiner Vorstellung des „Egoismus“, brachen die Illegalisten mit Anarchisten wie Clément Duval und Marius Jacob, die den Diebstahl mit der Theorie der „individuellen Wiederaneignung“ rechtfertigten. Die Illegalisten vertraten die Ansicht, dass ihre Aktionen keiner moralischen Grundlage bedurften – illegale Taten wurden nicht im Namen eines höheren Ideales, sondern in der Verfolgung eigener Wünsche durchgeführt. Die französische Bonnot-Bande war die bekannteste Gruppe, die den Illegalismus verfolgte.

Propaganda der Tat in der Theorie, um die bevorstehende Revolution zu beschleunigen

Die Propaganda der Tat schloss somit den Diebstahl, insbesondere Banküberfälle, die man „Enteignungen“ oder „Revolutionäre Enteignungen“ nannte mit ein, um die Organisation zu finanzieren, als auch Unruhen und Generalstreiks mit ein. Damit sollten die Voraussetzungen für einen Aufstand oder sogar eine Revolution geschaffen werden. Daher wurde die Propaganda der Tat in Teilen von der Arbeiterbewegung (Erste Internationale), den Anarchisten, als ein gültiges Mittel und Gegengewicht zur staatlichen Repression im Klassenkampf gerechtfertigt. Die voraussehbaren Reaktionen des bürgerlichen Staates auf diese Aktionen sollten den Menschen die diesem Staat innewohnende repressive Natur vor Augen führen.

Der hieraus entstehende Zyklus war während der Russischen Revolution von 1905 und den Maiunruhen 1968 in Paris zu beobachten. Das revolutionäre Ziel wurde jedoch in den allermeisten Fällen nicht erreicht, was wiederum die allermeisten Anarchisten zur Aufgabe von Anschlägen veranlasste. Auf die repressive Reaktion des Staates war jedoch immer verlass, indem er ein Spektrum von „lois scélérates“ erließ. Diese beinhalteten in der Regel knallhartes Durchgreifen gegenüber der ganzen Arbeiterbewegung. Diese strengen Gesetze, manchmal in Verbindung mit der Ausrufung des Ausnahmezustandes führte innerhalb der anarchistischen Bewegung zu immer mehr Kritik an Mordanschlägen. In den Augen der meisten sozialistischen Libertarianer wurden diese Gewaltaktionen durch die Rolle einiger eingeschleuster Provokateure agents provocateurs und durch die Anwendung der bewussten „Strategie der Spannung“ (durch Regierungen veranlasste vorgetäuschte terroristische Aktionen) diskreditiert.

Anarchistische Attentate

Auf zahlreiche Staatsoberhäupter wurden zwischen 1878 und 1926 durch Mitglieder der anarchistischen Bewegung Attentate verübt. Königsmorde wurden als Sieg des Volkes über konterrevolutionäre Kräfte gefeiert. Die ersten Anschläge wurden durch russische Anarchisten verübt, was zur Entstehung des Begriffes Nihilismus führte. Der Attentäter des US-Präsidenten William McKinley, Leon Czolgosz, behauptete von der Anarchistin und Feministin Emma Goldman beeinflusst worden zu sein, und dies obwohl Goldman jede Verbindung mit ihm abstritt und er Mitglied der Republikaner war und nie zu einer anarchistischen Vereinigung gehörte.

Aufgrund der Vielzahl von meist anarchistischen Mordanschlägen in dieser Zeit, vielfach mit Bomben, blieb das Bild des gewalttätigen, Bomben werfenden Anarchisten in der Vorstellung der meisten Menschen bis heute erhalten. Diese Vorstellung wurde beispielsweise durch Vorfälle, wie der Haymarket Riot 1886 unterstützt, bei dem Anarchisten vorgeworfen wurde, mit einer Bombe nach Polizisten geworfen zu haben, die eine öffentliche Versammlung in Chicago auflösen wollten.

Liste anarchistischer Attentate

Der Verzicht auf Bombenattentate und neue Formen der Propaganda der Tat

Die große Mehrheit der Anarchisten nahm nach dem Ersten Weltkrieg und der Oktoberrevolution 1917 Abstand von den gewaltsamen Formen der Propaganda der Tat. Hierfür gab es verschiedene Gründe, aber zu den wichtigen Faktoren zählen die staatliche Repression, der Organisationsgrad der Arbeiterbewegung (insbesondere die neue Bedeutung des Anarchosyndikalismus in den romanischen Ländern Europas, wie Spanien, Frankreich und Italien) und der Einfluss der Oktoberrevolution. Trotz dieses Verzichtes blieb die Vorstellung der Propaganda der Tat in anarchistischen Kreisen populär und sie hatte Einfluss auf verschiedene soziale und kulturelle Bewegungen des 20. Jh., einschließlich der Untergrundkultur.

Das Konzept der direkten Aktion selbst blieb im Zentrum der sozialistischen libertären Bewegung, insbesondere in der anarchosyndikalistischen Bewegung durch die Vorstellung des „revolutionären Streiks“, inspiriert von den „Überlegungen zur Gewalt“ des französischen Theoretikers Georges Sorel (1908).

Die Vorstellung der Situationisten in den 1950er Jahren, „Situationen“ zu schaffen, hatte Parallelen zur Propaganda der Tat. Die Bewegung der Autonomen und die Stadtguerillas in verschiedenen Ländern übernahm das Konzept in den 1970ern. In dieser Zeit werden auch Ideen des Culture Jamming, der Spaßguerilla, der Guerilla Kommunikation und andere Arten gewaltfreier und manchmal gleichzeitig künstlerischer und politischer Aktionen als neue Formen „direkter Aktion“ populär. Das Lebende Theater der 1970er Jahre verband z. B. direkte Aktionen mit künstlerischen Absichten, wie auch schon davor André Breton und die Bewegung der Surrealisten.

Aufruhr und Rebellion bei der Schaffung von Voraussetzungen für einen Umsturz ist nach wie vor von großer Bedeutung in der Bewegung des Anarcho-Syndikalismus, der Autonomen und den heutigen medienbewussten Schwarzen Blöcken in der Anti-Globalisierungsbewegung. In den ersten Jahren des 21. Jh. führte eine schwedische Gruppe mit dem Namen Unsichtbare Partei verschiedene direkte Aktionen durch, die mit der Tradition der Propaganda der Tat in Beziehung stehen.

Weitere Entwicklung

Stadtguerillagruppen in den 1970ern und die Bewegung der Autonomen

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Die Vorstellung der Propaganda der Tat erhielt in den 1970er und 1980er Jahren erneute Aufmerksamkeit, insbesondere unter der Stadtguerilla und den italienischen Autonomen, die großen Anteil in der Bildung der Hausbesetzer- und Sozialzentrumsbewegung hatten.

Da einige der radikalsten Autonomen oder andere linksextremen Aktivisten nicht nur direkte Aktion (Diebstahl, Hausbesetzung, Banküberfälle – Enteignungen genannt – etc.) praktizierten, sondern auch Mord- und Bombenanschläge verübten, wurde „Propaganda der Tat“ wieder synonym mit Terrorismus. So entführte und ermordete z. B. die RAF den Präsidenten des Deutschen Arbeitgeberverbandes Hanns Martin Schleyer, bis 1945 hochrangiges Mitglied der SS im Dritten Reich und sie nahmen NATO-Zentren ins Visier.

Militante linke Gruppen, die in entwickelten Ländern in den 1970er Jahren auftauchten, wie z. B. die Roten Brigaden in Italien, die RAF in der Bundesrepublik oder die weniger bedeutende Action Directe in Frankreich, waren Teil größerer sozialer Bewegungen. Auch wenn sie sich nicht als Anarchisten bezeichneten, verfolgten sie doch das Prinzip der Propaganda der Tat. Zu den sozialen Bewegungen gehörten die Autonomen in Italien, die keine Mordanschläge, sondern andere Variationen der direkten Aktion praktizierte, z. B. durch Schüsse in die Beine. Diese neuen Gruppen sahen ihre Aktionen im globalen Zusammenhang und stellten somit Verbindungen mit weltweiten Kämpfen Weltrevolution, z. B. der Vietnamkrieg (1965-75) oder mit Widerstandsbewegungen gegen südamerikanische Militärdiktaturen her (siehe z. B. die RAF-Aktionen gegen NATO-Einrichtungen und ihre ideologische Verwandtschaft mit den Tupamaros in Uruguay). Auf die „Strategie der Spannung“ (strategia della tensione) in Italien, die von rechtsextremen Kräften mit Verknüpfungen zum Sicherheitsapparat getragen wurde, wurde in außerparlamentarischen linken Bewegungen immer wieder hingewiesen; ihre Existenz wurde erst 1990 unter dem italienischen Premierminister Giulio Andreotti beweisen, als Gladio, eine antikommunistische NATO-Organisation, im Zusammenhang mit parlamentarischen Untersuchungen zu den Bombenanschlägen dieser Zeit, aufgedeckt wurde. Zu diesen Anschlägen zählen das Piazza Fontana Bombenattentat 1969 mit 16 Toten und der Anschlag von Bologna 1980 mit 85 Toten.

Propaganda der Tat und weitere Aktionen seit 1960

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Anmerkungen

  1. „Letter to a Frenchman on the Present Crisis“ (1870) by Mikhail Bakunin
  2. Anarchism: A Documentary History of Libertarian Ideas
  3. „Action as Propaganda“ by Johann Most, July 25, 1885
  4. Prison Memoirs of an Anarchist (1912) by Alexander Berkman
  5. Anarchism: A documentary history of libertarian ideas
  6. Der Historiker Benedict Anderson schrieb:

    „Im März 1871 übernahm die Kommune in der verlassenen Stadt die Macht und hielt sie für 2 Monate. Dann nutzte Versailles die Gunst der Stunde um anzugreifen und ließ in einer Schreckenswoche ca. 20.000 Kommunarden und als Sympathisanten Verdächtige hinrichten. Diese Zahl war höher als jene, die während Robespierres Schreckensregime 1793-94 umgebracht wurden. Über 7.500 wurden eingesperrt oder in Gegenden, wie Neukaledonien, deportiert. Tausende flohen nach Belgien, England, Italien, Spanien und in die USA. !872 wurde strenge Gesetze erlassen, die alle Möglichkeiten der Organisationsbildung auf der Linken ausschlossen. Erst 1880 gab es eine generelle Amnestie für exilierte und eingesperrte Kommunarden. Zwischenzeitlich fand sich die Dritte Republik stark genug, um Louis Napoleons imperialistische Expansion – in Indochina, Afrika und Ozeanien - zu erneuern. Viele führende französische Intellektuelle und Künstler hatten sich an der Kommune beteiligt oder Sympathien geäußert: Courbet war quasi Kultusminister, Rimbaud und Pissarro waren aktive Förderer. Die gnadenlose Niederwerfung von 1871 und den Folgejahren war vermutlich der Schlüsselfaktor, der zur Entfremdung dieses Milieus von der Dritten Republik führte und deren Sympathie für die Opfer erregte“. (in Benedict Anderson. „In the World-Shadow of Bismarck and Nobel“, New Left Review, July-August 2004. )

  7. „Gewalt als Sozialer Faktor“, (1895) von Malatesta
  8. Gustav Landauer, „Anarchismus in Deutschland“, 1895[1]
  9. Der Sozialist, 1910)
  10. Strage di Piazza Fontana spunta un agente USA“, La Repubblica, February 11, 1998.  („A U.S. agent appears in the Piazza Fontana bombing“)
  11. Sennato della Repubblica. Commissione parlamentare d'inchiesta sul terrorismo in Italia e sulle cause della mancata individuazione dei responsabiliy delle stragi: Stragi e terrorismo in Italia dal dopoguerra al 1974.Relazione del Gruppo Democratici di Sinistra l'Ulivo, Roma, June 2000. Zitiert von Daniele Ganser in NATO's Secret Armies - Operation Gladio and Terrorism in Western Europe (Die Geheimen Armeen der NATO – Die Operation Gladio und der Terrorismus in Westeuropa), 2005, Frank Cass, London. ISBN 0-7146-8500-3. Näheres auch bei Gladio