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Max Ackermann

Max Ackermann (* 5. Oktober 1887 in Berlin; † 14. November 1975 im Unterlengenhardt, Schwarzwald) war ein deutscher Maler; er war ein Schüler Adolf Hölzels.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Werk

Ackermann studierte 1906 in Weimar bei Henry van de Velde, 1908 in Dresden, danach kurz in München bei Franz von Stuck und 1912 in Stuttgart, wo er in den Schülerkreis von Adolf Hölzel eintrat, dessen Theorien ihn stark beeindruckten. Nach dem Kunststudium nahm Ackermann als Landsturmmann am ersten Weltkrieg teil, wo er verwundet wurde. Von 1918 bis 1919 war er Mitglied des Blauen Reiter. In den zwanziger Jahren arbeitete er als Maler in Stuttgart und gründet eine Lehrwerstatt für Neue Kunst. 1928 trifft er im Kunsthaus Schaller in Stuttgart mit Wassily Kandinsky und George Grosz zusammen. Unmittelbar nach dem ersten Weltkrieg beherrschten veristische und sozialkritische Versuche sein Werk. Seine politische Sympathie galt vorerst noch dem Kommunismus. Seit 1924 beeinflusste ihn der Eintritt in die Leichtathletik-Mannschaft der Stuttgarter Kickers in Stil und Inhalten. 1930 gründete er in Stuttgart ein Seminar für „absolute Malerei“, erhielt 1936 Lehrverbot und galt als entartet.

Zunehmende konzentrierte Ackermann sich auf die abstrakte Malerei und den Konstruktivismus („absolute Malerei“), bis hin zum Berufsverbot durch die Nationalsozialisten (Entartete Kunst) 1936. Dennoch gelang es ihm, einige Arbeiten zu verkaufen. Aus der Württembergischen Staatsgalerie wurden seine Werke entfernt.

Ein Bombenangriff zerstörte 1943 sein Atelier.

Nach dem Krieg erreichten seine Werke erneut hohe Bedeutung. Er gilt als der „Maler der Farbe Blau“.

Werke

Literatur

Personendaten
Ackermann, Max
deutscher Maler; ein Schüler Adolf Hölzels
5. Oktober 1887
Berlin
14. November 1975
Unterlengenhardt, Schwarzwald