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Heraklion (Schiff)

Die Iraklion (nach der kretischen Hafenstadt Iraklio) war ein Schiff der Reederei Typaldos. Es sank am 8. Dezember 1966 südöstlich der Insel Falkonera auf der Fahrt von Kreta nach Piräus.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das Schiff wurde 1949 am Clyde von Fairfields gebaut. 1965 wurde es von der griechischen Reederei Typaldos gekauft und zu einer Autofähre umgebaut. Diese wurde unter dem Namen Iraklion auf der Strecke Chania (Kreta)–Piräus eingesetzt, hatte 8.922 BRT und fuhr 14,5 Knoten.

Der Untergang

Die Iraklion ging am 8. Dezember 1966 auf dem Weg von der Insel Kreta nach Piräus in Höhe der Insel Milos unter. Sie war ursprünglich nicht als Fähre konzipiert worden. Auf der letzten Fahrt löste sich bei schwerer See ein Kühllastwagen. Er wurde durch die Bordwand geschmettert, wodurch die Iraklion schwere Schlagseite erlitt und kenterte, da die Speigatten zu klein waren und das eingedrungene Wasser nicht abfließen konnte. 241 Personen verloren dabei ihr Leben.

Auswirkungen

Literatur