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Leichtbier

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Leichtbier (auch Light-Bier) ist Bier, das aufgrund eines besonderen Herstellungsprozesses weniger Alkohol als herkömmliches Bier enthält. Im Vergleich zu Vollbier ist der Alkoholgehalt um etwa ein Drittel reduziert (2,5 bis 4,0 % statt etwa 5 %), ebenso der Gehalt an Kohlehydraten. Daher ist der Nährwert von Leichtbier geringer als der von Vollbier. In Leichtbier ist meistens auch weniger Stammwürze enthalten als in Vollbier.

Wie andere Biere auch wird deutsches Leichtbier nach dem Reinheitsgebot ausschließlich aus Wasser, Gerste, Hopfen und Hefe gebraut.

Leichtbiere sind aufgrund ihres niedrigen Stammwürzegehaltes sehr helle Biere. Empfohlen wird eine Trinktemperatur von 7 °C. Es gibt sowohl unter- als auch obergärige Leichtbiere (z.B. "leichtes" Pils, Alt, Kölsch und Weizen).

Inhaltsverzeichnis

Herstellung eines Leichtbieres

Der Alkohol wird entweder technisch entzogen, oder das Bier wird direkt mit geringerer Stammwürze eingebraut; so entsteht weniger Alkohol bei der Gärung.

Entalkoholisierung

Weniger Verwendung von Stammwürze (Hopfen + Malz)

Besondere Verfahren

(Maischen ist das Mischen von geschrotetem Braumalz mit dem Brauwasser, hohe Maischkonzentrationen fördern den Eiweißabbau, niedrigere fördern den vollständigen Stärkeabbau)

Beim Springmaischverfahren zieht man eine Teilmaischemenge ab, bringt sie zum Kochen und setzt sie dann wieder der Gesamtmaische zu. Somit werden durch gezieltes Mischen von unterschiedlich warmen Maischen verschiedene Optimaltemperaturen für bestimmte Stoffabbauvorgänge bewusst „übersprungen”. So entsteht weniger Alkohol.

Wenn die Gärung gestoppt, also abgefangen wird, beträgt die Lagerzeit mindestens 40 Tage. Dadurch schmecken diese Leichtbiere roher als etwa solche, die durch Entalkoholisierung bereitet werden. Im Kaltwürzestadium, dem letzten der Würzebereitung, wird die 11,5%-ige Würze mit Wasser verdünnt, wodurch auch ihre Aromastoffe verdünnt werden. Deswegen zeigen diese Biere neben besserer Stabilität einen reineren und weicheren Geschmack; ebenso wie die Leichtbiere, die mit weniger Stammwürze angestellt werden und ihre geschmackliche Abrundung durch die Zugabe von Normalbier (Kräusen = un- bzw. leicht angegorener Würze oder Ausstoßbier) erhalten.

Leichtbier in der Gesellschaft

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In den Vereinigten Staaten haben die kalorienarmen Biere bereits einen Marktanteil von 40 Prozent erobert. Doch auch in Deutschland ist der Verbrauch an Leichtbierspezialitäten in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. Sie sind die ideale Ergänzung der Vollbiere und die bierige Alternative zu anderen Getränken geworden. Die meisten Bürger wollen das Leben in vollen Zügen genießen, dabei aber aktiv sein und fit bleiben. Deshalb entscheiden sie sich des Öfteren für ein kalorienärmeres Bier. Allerdings regt Alkohol den Appetit an, unabhängig davon, ob man jetzt ‚light’ oder ‚normal’ trinkt. Nicht das Bier, sondern die dazugehörigen Essenswaren schaden der Figur und verursachen einen Bierbauch. Die meisten Studien haben erstaunlicherweise aber nachgewiesen, dass mäßige Trinker nicht mehr wiegen als Abstinenzler (enthaltsam lebende Menschen, besonders in Bezug auf Alkohol). Vor allem Frauen, die mäßig trinken, wiegen durchschnittlich angeblich etwas weniger als Frauen, die keinen Alkohol trinken. Lightbier wird daran sehr wenig verändern. Außerdem wird den maßvollen Alkoholkonsumenten eine längere Lebenserwartung nachgesagt als Abstinenzlern und übermäßig Alkohol Trinkenden.

Leichtbier wird auch teilweise wegen polizeilichen Auflagen in Fußballstadien ausgeschenkt.

Leichtbier in Schweden

In Schweden darf nur Bier mit maximal 3,5% Alkoholgehalt außerhalb spezieller Lizenzläden (Systembolaget) verkauft werden. Somit ist das Leichtbier das einzige Bier, welches leicht erhältlich ist.

Leichtbier in Norwegen

In Norwegen ist Bier mit über 4,75% Alkoholgehalt nur in den staatlichen Vinmonopolet?-Läden erhältlich. Bei den Bieren mit weniger Alkoholgehalt greifen örtliche Regeln, so dass auch hier, wie in Schweden, meist nur Leichtbier erhältlich ist.