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Schlacht am Eurymedon

Die Schlacht am Eurymedon fand ca. 465 v. Chr. zwischen den Truppen des Attischen Seebundes unter Führung von Kimon und den Persern statt; sie gehört zur Spätphase der Perserkriege.

Tatsächlich handelt es sich bei dieser Schlacht um eine Doppelschlacht: am selben Tag bekämpften sich jeweils die Landheere wie auch die Flotten der Athener und der Perser an der Mündung des Flusses Eurymedon (heute: Köprü Çayı im Süden der Türkei). Der Eurymedon verlief im südlichen Kleinasien, vom Taurusgebirge her kommend, an der Stadt Aspendos vorbei zur Küste von Pamphylien in das Mittelmeer.

Den Griechen gelang zunächst in der Seeschlacht die vollständige Zerstörung der gegnerischen Flotte von 200 phönizischen Schiffen; daraufhin landete Kimon an der Küste, griff das persische Heerlager an und besiegte auch das feindliche Heer.

Bedeutung

Durch den Sieg des Seebundes war die persische Vorherrschaft in den Gewässern zwischen Zypern und Kleinasien gebrochen, die Ägäis wurde zu einem griechisch beherrschten Binnenmeer. Durch den Sieg wurde Athen zu einer Großmacht und erscheint als der bedeutendste Gegenspieler des Perserreichs. Als Folge des Sieges schlossen sich nun auch die Städte Kariens und Lykiens (u.a. Knidos und Phaselis) dem Seebund an. Die Beute, die man in der Schlacht machte, wurde zum Ausbau der Akropolis von Athen verwendet.


Literatur