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Jugendliteratur im nationalsozialistischen Deutschen Reich

Inhaltsverzeichnis

Jugenderziehung unter den Nationalsozialisten

Im nationalsozialistischen Deutschen Reich hatten Hitlerjugend und BDM die Aufgabe, die „weltanschauliche Ausrichtung“ der Jugend zu garantieren. Zur Unterstützung wurden viele nationalsozialistische Jugendmedien gegründet und die meisten Jugendverlage im Sinne der HJ gleichgeschaltet. Alle anderen gingen noch rasch Verbindungen mit der Partei ein (z. B. Voggenreiter-Verlag) oder wurden zerstört. Nach 1933 konnte nur die katholische und evangelische Jugend ein eigenes Schrifttum aufrechterhalten.

Das Amt für Presse und Propaganda kontrollierte die Jugendpresse streng und schritt bei „inhaltlichen Abweichungen“ ein. Die wichtigste Zeitung der Reichsjugendführung war Die HJ - Kampfblatt der Hitler-Jugend. Darin definierte Karl Lapper 1938 das Ziel der NS-Jugendpropaganda in der "dauernden propagandistischen Mobilmachung der HJ". Neben Zeitungen wurde auch der Film in den Dienst der HJ gestellt.

Überregionale Jugend-Zeitschriften

Zur Jugendliteratur in der nationalsozialistischen Jugendpropaganda zählten neben regionalen Publikationen mindestens 57 überregionale Zeitschriften wie

sowie propagandistische Bücher, Liedgut, Theaterwerke und Filme wie Quax, der Bruchpilot.

Literatur