Heim

Buchhändlerkeller

Der Buchhändlerkeller ist eine seit 1967 bestehende Berliner Kultureinrichtung und ein Veranstaltungsort, der vom Verein Berliner Jungbuchhändler getragen wird. Lange Jahre bis zu seinem Tod im Jahr 2004 war für das Programm der Gründer des Buchhändlerkellers, K.P. Herbach, verantwortlich, der hauptamtlich Pressesprecher der Berliner Akademie der Künste war. Jede Woche am Donnerstag fand eine Lesung statt. Die Kosten der Autorenhonorare wurden überwiegend vom Berliner Senat getragen, die Miete der Räume teilweise vom Berliner Buchhändler- und Verlegerverband aufgebracht. Im Buchhändlerkeller (seit 1976 in der Carmerstrasse in Berlin-Charlottenburg) lasen diverse bekannte Literaten wie Günther Grass, Nicolas Born, Oskar Pastior und Ingomar von Kieseritzky.

Seit dem überraschenden Tod von K.P. Herbach im Jahre 2004 wurde ein neues Programm konzipiert, jeden Dienstag finden jetzt zusätzlich zum Donnerstag Veranstaltungen mit Lesungen und Filmvoführungen statt. Außerdem werden Ausstellungen in den Räumen gezeigt: Etwa eine Ausstellung zu Wieland Herzfeldes 110. Geburtstag, oder zum 90. Jahrestag der Gründung des Malik-Verlages.

In den Räumen des Berliner Buchhändlerkeller wird seit dem Jahr 2007 der Günter Bruno Fuchs-Literaturpreis verliehen.

http://www.buchhaendlerkeller-berlin.de/