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Soft Skills

Der Begriff Soft Skills umfasst eine nicht genau definierte Reihe von menschlichen Eigenschaften, Fähigkeiten und Persönlichkeitszügen, die für das Ausüben eines Berufs auf (Mitarbeiter und) Kunden bezogen nötig oder förderlich sind.

Deutsche Begriffsverwandte sind Schlüsselqualifikation und Querschnittskompetenzen, in einem weiteren Sinne auch soziale Kompetenz (s. unten) oder soziales Verhalten. Schlüsselqualifikationen sind allerdings eher Kompetenzen auf Metaebene, die z. B. das Aneignen von Wissen ermöglichen. Sie sind also durchaus auch Teil der Hard Skills.

Die sog. Hard Skills, welche fachliche Kompetenzen bzw. die klassische Berufsausbildung umfassen, werden durch Soft Skills ergänzt bzw. diesen gegenübergestellt.

Zu den Soft Skills werden üblicherweise Eigenschaften gezählt wie:

Führungsqualitäten fallen oft in den Bereich von Soft Skills, da sie nicht formal erlernt werden können, sondern durch persönliche Erfahrungen entstehen.

Zu nennen wären hier zum Beispiel:

Soft Skills lassen sich nach mehreren Kategorien einteilen:

Soft Skills können also als Teilaspekt Sozialer Kompetenz verstanden werden, sind aber aufgrund ihrer Eingrenzung auf das Arbeitsleben nicht mit dieser gleichzusetzen. Zudem ist auffallend, dass in einer Auflistung einzelner Soft Skills meist solche dominieren, die für den Arbeitgeber von Nutzen sind, während Soziale Kompetenz mehr auf die Fähigkeit abhebt, zwischenmenschlich erfolgreich zu agieren.

Sind Soft Skills auch "Tugenden"? Die Grenzziehung ist schwierig. Eine Tugend wird vom moralisch-ethischen Werturteil der gesellschaftlichen Mehrheit als positive Charaktereigenschaft eines Menschen angesehen. Soft Skills hingegen haben eher den technisch-methodischen Anstrich eines Werkzeugs, was die englische Wortwurzel auch nahelegt.

Siehe auch

Literatur