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Hunding (Niederbayern)

Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 48° 51′ N, 13° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Deggendorf
Verwaltungsge-
meinschaft:
Lalling
Höhe: 468 m ü. NN
Fläche: 14,67 km²
Einwohner: 1223 (31. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 83 Einwohner je km²
Postleitzahl: 94551
Vorwahl: 09904
Kfz-Kennzeichen: DEG
Gemeindeschlüssel: 09 2 71 126
Adresse der Gemeindeverwaltung: Hauptstr. 28
94551 Lalling
Webpräsenz:
www.hunding.de
Bürgermeister: Ferdinand Brandl (CSU/SPD/Überparteiliche Wählergem.)

Hunding ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Deggendorf, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Lalling und staatlich anerkannter Erholungsort.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Hunding liegt in der Region Donau-Wald im südwestlichen Bayerischen Wald, genauer im Lallinger Winkel. Die Gemeinde umfasst nur die Gemarkung Hunding und besteht aus den Ortsteilen Hunding, Panholling, Zueding, Rohrstetten, Padling, Gneisting, Sondorf, Kieflitz und Birkenöd.

Geschichte

Die erstmalige urkundliche Erwähnung der Ortschaft Hunding erfolgte im Jahr 1251. Hunding gehörte zum Rentamt Straubing und zum Landgericht Hengersberg des Kurfürstentums Bayern. Größter Grundherr war bis zur Säkularisation 1803 das Kloster Niederalteich. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 935, 1987 dann 1.117 und im Jahr 2000 1.198 Einwohner gezählt.

Kirche

Die im Jahr 1922 gebildete Filialkirchengemeinde in Hunding wurde 1940 zur selbstständigen Expositur der Pfarrei Lalling erhoben. Seit 1978 bildet sie einen Pfarrverband mit Lalling.

Politik

Bürgermeister ist Ferdinand Brandl (CSU/Überparteiliche Wählergem.).

Gemeinderat

Die Kommunalwahlen vom 2.März 2008 ergaben bei einer Wahlbeteiligung von 73,58 % folgendes Ergebnis:

Steuereinnahmen

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 525.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 96.000 €.

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: Über erhöhtem grünen Dreiberg, belegt mit einem silbernen Schildchen, darin schräg gekreuzt ein schwarzer Schlägel und ein schwarzer Bergmannshammer, in Gold ein schwebendes Tannenkreuz.


Wirtschaft und Infrastruktur

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 109 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 106 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 428. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 15 Betriebe, im Bauhauptgewerbe einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 42 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1509 ha, davon waren 987 ha Ackerfläche.

Regelmäßige Veranstaltungen