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Konstanzphänomen

Konstanzphänomene sorgen dafür, dass der Mensch auch bei verschiedenen Gegebenheiten Objekte in seiner Umwelt unverändert, also gleich bleibend, wahrnehmen kann.

Funktionsweise

Konstanzphänomene beschreiben unter anderem das Phänomen, dass das Gehirn die Netzhautbilder von Objekten, obwohl diese nie bewegungslos (statisch) sind, subjektiv immer als dieselben Objekte mit derselben Größe erkennt.
Bsp.: Ein Auto wird als Auto erkannt, unabhängig davon, ob es fährt oder geparkt ist. Dieser von P. Rossmann als „Stabilität der Wahrnehmung“ bezeichnete Sachverhalt wird durch Korrekturprozesse erreicht. Sie laufen automatisch ab und sind bis zu einem gewissen Grad durch den Menschen nicht beeinfluss- oder steuerbar. Konstanzphänomene beruhen auf Erfahrung, so kann uns z.B. die Größenwahrnehmung in Situationen, die neu für uns sind, trügen. (vgl. Amesscher Raum)

Arten des Konstanzphänomens