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Diskussion:3. Sinfonie (Schumann)

Review Mai 2008

Schumanns "Rheinische" ist ein heiteres und lebensfrohes Werk, das gut in die Frühlingszeit passt. Nachdem ich über längere Zeit hinweg sporadisch an einem Artikel dazu gearbeitet habe, würde ich mich nun über eine Rückmeldung und Verbesserungsvorschläge hinsichtlich einer möglichen Lesenswert-Kandidatur freuen. --Thomas Schultz 15:44, 1. Mai 2008 (CEST)

m.E. ist die Einleitung etwas lang. Kann man die nicht auslagern? Ansonsten bekäme der Artikel bei einer Kandidatur von mir ein Pro. --Memorino in memoriam Dieter Eppler Lust, mitzuhelfen? 16:35, 8. Mai 2008 (CEST)
Hallo, danke erstmal für die Rückmeldung. Kannst Du genauer sagen, was Dir in der Einleitung verzichtbar erscheint? An sich soll die Einleitung für sich genommen ja schon die wichtigsten Informationen über das Lemma vermitteln, und dass die dritte (wegen der irreführenden Zählung) eigentliche Schumanns letzte ist, wann sie entstand und wieso sie "Rheinische" genannt wird, gehören m.E. zu diesen "Basisinfos". Die Einleitung ist auch nicht wirklich länger als in exzellenten Musik-Artikeln üblich (vgl. etwa Ein Überlebender aus Warschau, Requiem (Mozart), 5. Sinfonie (Beethoven)). Viele Grüße --Thomas Schultz 16:53, 8. Mai 2008 (CEST)
Stimmt auch wieder, aber ich glaube, die Sache mit dem Kölner Dom muss IMHO nicht unbedingt in die Einleitung (Ist ja auch schon im Kapitel Entstehung beschrieben). Was mir gerade eben beim Durchlesen aufgefallen ist, ist eine Ungereimtheit: Nachdem Robert Schumann in Sachsen eine Festanstellung verwehrt geblieben war, konnte er nun in Nachfolge von Ferdinand Hiller ein Amt als Städtischer Musikdirektor antreten. (Kapitel "Entstehung") -> für den OMA-Test wäre dieser Satz m.E. nicht wirklich geeignet. Aber wie gesagt, ansonsten Pro. Grüße, --Memorino in memoriam Dieter Eppler Lust, mitzuhelfen? 19:30, 9. Mai 2008 (CEST)
Hallo! Der Kölner Dom wird allgemein eng mit dem Werk verbunden (hast Du evtl. mal den Vorspann von Hier und Heute gesehen?) und scheint mir daher schon „einleitungswürdig“. Laut WP:WSIGA soll die Einleitung die wichtigsten Aspekte des Artikel zusammenfassen – dass dabei Fakten erwähnt werden, die später nochmal ausführlicher besprochen werden, finde ich nicht so furchtbar schlimm.
Vielleicht ist der von Dir zitierte Satz wirklich missverständlich, ich sehe nur grad nicht, wo man ihn falsch verstehen könnte. Ich will sagen: Schumann zieht nach Düsseldorf (das steht im Satz davor), weil er dort endlich eine feste Anstellung bekommt, auf die er in seiner sächsischen Heimat lange erfolglos gewartet hatte. --Thomas Schultz 00:29, 10. Mai 2008 (CEST)
Du hattest in deiner ersten Version des Artikels vor so ziemlich genau einem Jahr noch geschrieben Schumann selbst äußerte, dass der letzte der fünf Sätze durch eine Kardinalsweihe im Kölner Dom inspiriert sei, der er am 12. November 1850 beigewohnt hatte. Stimmt dies nicht mehr? Denn in der aktuellen Version steht lediglich nur noch im Abschnitt zum 5. Satz Schumanns erster Biograph, Wilhelm Joseph von Wasielewski, bringt den Schluss der dritten Sinfonie mit der fröhlichen Geschäftigkeit der Rheinländer vor den Toren des Doms in Verbindung. --Memorino in memoriam Dieter Eppler Lust, mitzuhelfen? 08:15, 10. Mai 2008 (CEST)
Hallo! Ganz genau: Dass Schumann bei der Kardinalserhebung dabei war, steht in vielen Quellen (und war deshalb leider auch in der ersten Artikel-Version gelandet), ist laut aktuellem Stand der Forschung jedoch falsch (vgl. Anfang Abschnitt "Vierter Satz" und Einzelnachweis 3). Dass Schumann unmittelbar vor Beginn der Arbeit den Kölner Dom besichtigt hatte und dass dies inspirierend auf ihn gewirkt hat, wird dagegen von niemandem bestritten. Viele Grüße --Thomas Schultz 10:39, 10. Mai 2008 (CEST)

Erfolgreiche Lesenswert-Kandidatur, archiviert am 22.05.08

Die 3. Sinfonie Es-Dur op. 97 (Rheinische Sinfonie) von Robert Schumann entstand zwischen 7. November und 9. Dezember 1850. Chronologisch ist sie somit Schumanns letzte Sinfonie, da er die 1851 in überarbeiteter Form veröffentlichte Sinfonie in d-Moll op. 120, die als seine vierte gezählt wird, bereits 1841 komponiert hatte.

Nachdem der Artikel zwei Wochen im Review war, freue ich mich nun auf weitere Anregungen hier. Es fehlen noch eigene Audio-Beispiele (gibt es dafür bei den Weblinks) und eine Diskographie, aber es soll ja auch noch etwas für die Exzellenz-Kandidatur zu tun bleiben ;-). Als Hauptautor ohne eigenes Votum. --Thomas Schultz 01:30, 15. Mai 2008 (CEST)

Klares  Pro. --UliR 18:58, 19. Mai 2008 (CEST)

Danke für die Anregungen. Speziell die Querverbindungen würden mich auch noch stärker interessieren. Meine derzeitigen Quellen sind mit dem Artikel leider ausgereizt, aber bei Gelegenheit versuche ich mal, über die Uni-Bib an weitere Arbeiten über das Werk zu kommen. --Thomas Schultz 23:49, 19. Mai 2008 (CEST)