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Bülow (Adelsgeschlecht)

Die Familie von Bülow ist ein deutsches Adelsgeschlecht.

Bülow ist eine einstämmige Familie, die auf Ritter Gottfried von Bülow (Godofridus de Bulowe), urkundlich 1229 erwähnt, zurückgeht. Adelsnamen leiten sich oft von Familiensitzen her, der Familienname Bülow kommt vom Ort Bülow bei Rehna in Mecklenburg, heute ein Ortsteil von Königsfeld. Als Vogel Bülow wird im dortigen Sprachraum der Pirol oder die Goldamsel bezeichnet, der im Kopf des Familienwappens sitzt. Das Wort ist ursprünglich slawisch.

Eine der Familiengrabstätten derer von Bülow befindet sich auf dem Friedhof der Zwölf-Apostel-Gemeinde in Berlin-Schöneberg.

1383 brannte der Ritter Heinrich von Bülow den Ort Wilsnack (Brandenburg) nieder, dessen Kirche und weitere Dörfer der Umgebung. Nachdem in der Ruine der Wilsnacker Kirche drei rot verfärbte Hostien gefunden wurden, bestätigte der Havelberger Bischof Dietrich II. von Man ein Hostienwunder. Die Wunderblutkirche wurde daraufhin zu einer der bedeutendsten Wallfahrtskirchen Europas. Die Pilgerfahrten zur Wunderblutkirche endeten, als der erste evangelische Pfarrer von Wilsnack die Reste der Hostien 1552 verbrannte.

Die Familie Freiherr von Bülow war bis 1945 u.a. ansässig in Beyernaumburg.

Wappen

In Blau 14 (4,4,3,2,1) goldene Kugeln; auf dem Helm mit blau-goldenen Decken eine Golddrossel (Bülow-Vogel) mit goldenem Ring im Schnabel zwischen offenem goldenen Fluge hinter zwei mit je sieben goldenen Ballen (Kugeln) belegten blauen Büffelhörnern.

Berühmte Namensträger

Literatur