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Apple Pascal

Apple Pascal Operating System
Entwickler Apple Computer
Version 1.3 (1984)
Abstammung basierend auf UCSD-Pascal Version II.1 (1979)
Architekturen P-Code
Lizenz (nicht mehr verfügbar)
Sonstiges für Apple II-Serie

Apple Pascal war eine Implementierung von UCSD Pascal, dem P-Code der University of California, San Diego (UCSD) für den Apple II. Pascal war in den 70er und frühen 80er Jahren sehr populär; daher wurde aus UCSD Pascal II.1 eine Variante für den Apple II abgeleitet. Zwei UCSD-Studenten, Mark Allen und Richard Gleaves, entwickelten im Sommer 1978 einen Interpreter für den im Apple II verwendeten Mikroprozessor 6502, welcher später die Grundlage für Apple Pascal wurde, das 1979 herausgegeben wurde und fünf Jahre lang ein Produkt von Apple blieb.

Inhaltsverzeichnis

Release Level

UCSD-Pascal ist von Roger T. Sumner am Institute for Information Systems der UCSD entwickelt worden, dort sind fünf Versionen veröffentlicht worden:

Von Apple Pascal sind drei Versionen veröffentlicht worden:

Ab Version 1.2 wurden nur noch 128K-Systeme unterstützt.

Wirtschaftliche Bedeutung

Die wirtschaftliche Bedeutung des Apple Pascal-Betriebssystems ist eher gering einzustufen. Es gab nur wenige professionelle Anwendungen. Bekanntheit hat allenfalls die Adimens Datenbank erlangt, auch unter dem Namen A.D.I. proFIT. Adimens wurde später auf Atari ST portiert. Entwickelt wurde die Datenbank von der Karlsruher Firma ADI GmbH Gesellschaft für Anwendungsprogrammierung, Datenanalysen und industriellen Rechnereinsatz (später adisoft AG, heute ADI Innovation AG).

Sprachumfang

Der von Niklaus Wirth entwickelte Standard wurde im UCSD-Pascal um einige Sprachelemente erweitert, z.B. um unit-Befehle (unitread, unitwrite, unitstatus), um direkt mit der angeschlossenen Hardware kommunizieren zu können. Um mit knappem Hauptspeicherplatz haushalten zu können, bestand die Möglichkeit, das Programm zu segmentieren. Apple-Pascal unterscheidet sich im Sprachumfang nur unwesentlich von UCSD-Pascal.